Koranverbrennung – Rheinische Post betreibt Dawa – Die OIC spielt ihre Trümpfe – Der Westen knickt ein – Ist das globale Blasphemieverbot noch aufzuhalten?

, von JeanJean

Dawa auf den Trümmern des World Trade Centers, heißt ein Buch des Imam Rauf, der durch die 9.11. Mosque zu einiger Berühmtheit  kam. Der Imam und seine Frau sind rund um den Erdball unterwegs, um als Brückenbauer, dem  Westen die Scharia schmackhaft zu machen. Es gibt ein sichtbares Zusammenspiel von brutaler islamischer Gewalt und darauf folgenden Forderungen zur Implementierung islamischer Verhaltenskodizes im Westen. Im Vorfeld  des Folgetreffens zum Istanbulprozess, wird die „Koranaffäre“ in altbekannter Manier genutzt, um die Notwendigkeit einer weltweiten Blasphemiegesetzgebung zu begründen. Unsere Presse, spielt auf ihre Weise mit:

Georg Amend von der Rheinischen Post ist zutiefst gerührt:

 Um in der westlichen Welt auch nur annähernd ermessen zu können, warum die Verbrennung von Koran-Schriften durch US-Soldaten in Afghanistan eine solche Wut in der muslimischen Welt ausgelöst hat, hilft vielleicht nur ein drastisches Bild: Muslime entsetzte http://htmlimg1.scribdassets.com/28b05f1klc2nue7/images/91-b3fb806e09.jpgdas, was die Soldaten taten, so sehr, wie es Christen schockieren würde [würde?], würde man eine Jesusstatue auf den Scheiterhaufen werfen.

Bislang werden Heiligenfiguren hierzulande meist nur Nasen¹ abgeschlagen, man pisst ins Weihwasserbecken. Oder ein Asylant versucht das Kreuz von einem Kirchendach zu reißen. Statt eines mit Steinen schmeißenden Mobs, holten allerdings Rettungskräfte den Mann vom Dach. Die Scheiterhaufen sehen wir „nur“ in den islamischen Höllenlöchern. Da brennen Christusfiguren, Kirchen und auch Christen. Die Reaktion von Christen auf diese Vorfälle gleicht allerdings nicht der gut orchestrierten Wut der Umma. Ein direkter Vergleich (Radikale hier wie dort) ist also nicht möglich. Daher legt Amend nach:

RP: Die Texte des Koran hingegen gelten Muslimen als die direkte Niederschrift der Worte Allahs. Dieser hatte den Erzengel Gabriel zu Mohammed geschickt, der ihm die Offenbarung Gottes “ins Herz schrieb“. Die von Mohammed im 7. Jahrhundert rezitierten Verse wurden schneller schriftlich fixiert, als dies bei den Texten von Bibel und Thora der Fall war.

Eine einheitliche Fassung der unterschiedlich rezitierten Korane, war in Anbetracht des Bewaffnungsgrades der Stämme und der notwendigen Einheit  für die geplanten Eroberungszüge, dringend geboten, was die frühe und hastige  Festlegung erklärt. Sie begann unter Uthman, dem dritten rechtgläubigen Kalifen, wie folgt (zitiert nach Andrew Bostom , engl. Original hier):

„Die fromme moslemische Geschichte von  Uthmans Abenteuern ist in einer kanonischen Hadith zusammengefasst  ,in Sahih Bukhari, Band 6, Buch 61, Nummer 510:

Erzählt von Anas bin Malik: Hudhaifa bin Al-Yaman kam zu Uthman zu der Zeit als die Leute von Sham und die Leute des Irak Krieg führten, um Arminya und Adharbijan zu erobern .Hudaifi hatte Angst, wegen der Unterschiede (der Leute von Sham und Irak) bei der Rezitation des Koran, so sagte er zu ´Uthman`, „Oh Anführer der Gläubigen! Rette diese Nation bevor sie über das Buch (Koran) auseinander gehen, wie Juden oder Christen es vorher taten.“ So sandte Uthman eine Botschaft an Hafsa die sagte, „Sende uns die Manuskripte des Koran, so dass wir die koranischen Materialien in perfekten Abschriften zusammenstellen können und die Manuskripte an dich zurückgeben.“ Hafsa sandte es an Uthman.

Beachtenswert, die sinnstiftende Abgrenzung zu Juden und Christen, die ein Kernelement des Islam ist.

Und Wikipediea dazu:

Besondere Bedeutung erlangte Uthman vor allem dadurch, dass er den Koran in einer standardisierten Version aufzeichnen ließ. Andere Versionen des Korans, das heißt solche in anderen Dialekten des Arabischen, wurden vernichtet. Dadurch machte er sich Feinde vor allem bei denen, die den Koran auswendig konnten (siehe: Hafiz). Die von ihm redigierte Fassung verdrängte in der Folge alle anderen Varianten des Korans, so dass heute nur noch seine Version übrig geblieben ist.

Das ging nicht ganz ohne das Vergießen von Herzblut ab, und nicht einmal das robuste Handeln Uthmans, konnte der Hydra des Zweifels dauerhaft, sämtliche Köpfe abschlagen, dazu Ibn Warraq:

Es gibt nicht so etwas wie „den Koran“. Es gibt und hat nie einen textus receptus ne varietur (Originaltext) des heiligen Buches der Moslems gegeben. Wir haben für diese Behauptung, zwei Arten von Beweisen. Eine, die von den Moslems selbst kommt. Viele klassische moslemische gelehrte Korankommentatoren, Sammler der Hadithen, Lexika und Qira´ät Bücher, zum Beispiel – haben nicht nur bestätigt, dass viele Verse die Mohamed enthüllt wurden verloren gingen und so der Koran den wir besitzen unvollständig ist, sondern auch, dass der Koran ob er nun von Abü Bakr, ´Umar oder `Uthman zusammengestellt wurde, in unterschiedlicher Weise gelesen werden kann, in anderen Worten, dass unterschiedliche Varianten existieren. Es gibt eine Vielzahl von Hadithen, die „ den Verlust oder die Entfernung, oder das Vergessen dieses oder jenen Verses, von dem gesagt wird, es sei dem Propheten enthüllt worden, die nicht in dem Koran stehen, wie er heute existiert.

 

Es gibt demnach keinen vernünftigen Grund, außer der Scharia und der Todesangst, an der Geschichte des „Unerschaffenen“ , „ins Herz eingeschriebenen Koran“ festzuhalten. Es gibt aber viele Gründe dafür, die nicht sehr glaubwürdige Unerschaffenheit (ins Herz geschrieben) aggressiv zu verteidigen. Aber lassen wir nun wieder die Gefühle sprechen:

RP: Die Verehrung des Koran hängt unmittelbar mit der Verehrung von Mohammed zusammen. “Das Leben des Propheten wird als der gelebte Koran verstanden“, erklärt Bekir Alboga, ² Sprecher des Koordinationsrats der Muslime.

Noch deutlicher machen das die Worte von Sir Iqbal Sacranie, dem Generalsekretär des Muslim Council of Britain: “Die Person des Propheten (…) wird in der muslimischen Welt so tief verehrt, mit einer Liebe und Zuneigung, die man nicht in Worte fassen kann. Sie geht über die Liebe zu den Eltern, den Angehörigen, den Kindern hinaus. Das ist ein Teil des Glaubens

Mit den bekannten Folgen, von Kinderehe, über Sklaverei zu Jihad  und Ehrenmord.

Der als Flüchtling 1964 nach England gekommene Iqbal Sacranie, der hier zu Wort kommt, war bis 2006 Generalsekretär des MCB und nutzte so die herausgehobene Position, um sich öffentlich  zur Todesfatwa gegen Salman Rushdie zu äußern. Und wenn er  auch all die Liebe und Zuneigung zum Propheten nicht in Worte fassen kann, so fand er doch fromme Worte für seinen Hass auf dessen „Verleumder“ Rushdie: „Der Tod ist vielleicht ein bisschen zu leicht für ihn, seine Seele muss für den Rest seines Lebens gefoltert werden – bis er um die Vergebung des Allmächtigen Allah bittet.“ Wiki

Auch ein „Teil des Glaubens“, aber nicht passend für Amends Werbeaktion.

Sacranis Verlangen, Rushdie im Staub zu sehen, würde allerdings keineswegs das Todesurteil ändern, wie z.B. die pakistanische Blasphemie Gesetzgebung zur Förderung der unverbrüchlichen Liebe zum Propheten, seiner Familie und seinem Schäferhund Blondi, mit sanftem Nachdruck deutlich macht (zitiert und übersetzt nach Andrew Bostom):

Fatwa # 77506: Zum „Blasphemieren“ Mohameds, des moslemischen Propheten, Dr. Salah Al-Sway 2009-01-21

Die Gelehrten, die sagen, dass die Reue einer Person, die Allah oder seinen Propheten beleidigt, nicht akzeptiert wird, meinen, dass Reue nicht die festgesetzten Strafen für  das Beschimpfen und Beleidigen des Propheten aufhebt, i.e. die Exekution. Weil der Prophet derjenige ist, dem tatsächlich Unrecht angetan wurde und der beleidigt wurde und er nicht mehr lebt, ist er daher nicht mehr am Leben, sein Recht ihm [ dem Blasphemiker ], für das was er tat, zu vergeben. Ebenso ist kein Moslem jemals berechtigt oder autorisiert im Namen des Propheten zu vergeben.

 

Ebenso haben es saudische Geistliche gerade in Bezug auf den jungen Blogger, Hamza Kashgari bestätigt. Es gibt keine Vergebung. Und auch die Führer der westlichen Welt, werden durch ihre Entschuldigungen keine Absolution erlangen.

So, das ist also geklärt. Was aber ist Blasphemie? (Quelle wie oben)

Schmähen oder Beleidigen des Propheten (pbuh) in Schrift oder Sprache; profan oder geringschätzig über ihn oder seine Familie sprechen; die Würde und Ehre in beleidingender Weise angreifen; ihn verunglimpfen oder ein hässliches Gesicht machen, wenn sein Name genannt wird, Feindseligkeit oder Hass ihm gegenüber, seiner Familie, seinen Gefährten und den Moslems; beschuldigen oder verleumden des Propheten und seiner Familie, einschließlich das Verbreiten böser Berichte über ihn oder seine Familie; Diffamierung des Propheten; ablehnen der Gerichtsbarkeit oder Entscheidungen des Propheten in jeder Weise; ablehnen der Sunna; Respektlosigkeit zeigen, Verachtung oder Ablehnung, Verachtung oder Zurückweisung der Rechte Allahs und seines Propheten oder rebellieren gegen Allah und seinen Propheten.

Zurück zu Koranschändung:

RP: Doch auch eine dermaßen verehrte Schrift, in der jedes Wort, jeder Vers heilig ist und heilig bleibt, ist eben eine Schrift, die beschädigt werden kann. Dadurch kann es nötig werden, dass sie entsorgt werden muss…

Amend vergisst zu sagen, wem „jedes Wort und jeder Vers heilig ist und heilig bleibt“, für wen sich ein Problem mit der Entsorgung stellt. Es ist ganz offensichtlich  zu unserem Problem geworden.

Ein schönes Beispiel der Koranentsorgung durch Rechtgläubige, sehen wir hier:

Wieder Zurück zu unserem Problem:

RP: Verbrennen – wie es die amerikanischen Soldaten taten – ist dagegen nahezu unzulässig. Nur wenn es keine andere Möglichkeit gebe, dürfe ein Koran dem Feuer übergeben werden, schrieb der muslimische Gelehrte Allamah Haskafi im 18. Jahrhundert, und das auch nur, wenn zuvor die Namen Gottes und seiner Engel von den Seiten gelöscht wurden und die Asche später vergraben wird.

Die Namen der Engel können, wie wir oben im Video gelernt haben, natürlich zur Not auch mit fließender Jauche gelöscht werden. Aber jetzt haben ja wir das Problem und Amend informiert weiter:

RP: Der Koran wiederum muss zunächst in ein möglichst sauberes Tuch eingeschlagen werden, bevor er an einer Stelle begraben wird, über den normalerweise keine Menschen gehen. Die andere Möglichkeit der korrekten Entsorgung: Der Koran kann unter Aufsicht von Geistlichen mit einem Stein beschwert an einem Seil in fließendes Wasser gehängt werden, das die Schrift auf natürliche Weise löscht. [Was ja, wie oben gezeigt, bei den modern hergestellten unkompostierbaren Koranen nicht klappt]

RPNicht-Muslimen [Ungläubigen] ist allerdings jedwede  Art der Koran-Vernichtung verboten , das Verbrennen wird als schlimmster Frevel angesehen.

Ah! Ein Frevel, der durch das Töten nach dem Opportunitätsprinzip ausgesuchter Ungläubiger, bestraft wird was, in Folge der oben von Amend beschriebenen besonderen Frömmigkeit der Moslems, durch ein Wenig Empathie nachvollziehbar  wird. Schlimmster Frevel – Todsünde. Ursache und Wirkung.

Vollkommen in Ordnung! Libyer zerstören jüdisch/christlichen Friedhof:

Ein wirklich schlimmer Frevel, zumal  uns Ungläubigen bereits die Berührung des Korans verboten ist. In Pakistan brennen dafür Menschen – nicht Korane.  Warum? Weil wir Unrein sind.  So heißt es in einem offiziellen Korankommentar des sunnitischen Islam in Saudi Arabien, dass nur Moslems ausreichend: „streng in ihrer Reinlichkeit sind, wie auch in der Reinheit der Seele und des Herzens, so dass man ihnen vertrauen kann“. Weshalb die „heiligen Stätten für Ungläubige tabu sind. Und Ayatolla Ali Sistani (anerkannter schiitischer Gelehrter im demokratischen Irak) weiß uns mitzuteilen:

„Die Berührung eines Ungläubigen ist nicht empfehlenswert denn sie fallen als „unrein“ in die gleiche Kategorie wie „Urin, Kot, Samen, tote Körper, Blut, Hunde, Schweine, alkoholische Getränke und der Schweiß von Tieren, die vorrangig Unreines fressen“. (zitiert nach Andy McCarthy, Link oben)

Diese Auffassung teilt auch das US Militär:

Bestimmungen für das Wachpersonal in Gitmo, über den Umgang mit dem „heiligen Buch“.

Das Wachpersonal auf Guantanamo berührt Scharia konform, die den frommen Häftlingen bereitgestellten Korane nur mit behandschuhten Händen und trägt sie in speziellen „Korantragetaschen“ (wenn es denn unbedingt sein muss) durch die Gegend.“ Sie sind zu tragen wie ein empfindliches Kunstwerk“ und möglichst mit beiden Händen zu greifen – in jedem Falle aber mit der rechten Hand. (Die linke Hand ist unrein)

Weiter mit Amends Folklore.

RP:… das Verbrennen wird als schlimmster Frevel angesehen – immerhin erinnert Feuer an den Scheijtan, den Herrn der bösen Dschinn, die aus rauchlosem Feuer geschaffen sein sollen.

Das muss nun jedem einleuchten. Wer will schon daran erinnert werden…

RP:Die Heilige Schrift darf demnach nicht mit dem teuflischen Element  [gerade noch erinnerte Feuer nur an das „rauchlose Feuer“…] in Berührung kommen. “Es handelt sich um Gottes Wort”, betont der Theologe Abdel-Moeti Bajumi, Professor an der Al-Ashar-Universität in Kairo. “Gott   [Allah] versucht zu verhindern, dass die Menschen [Moslems] in die Hölle kommen. Deshalb ist verbrennen ungünstig.”

Ersetzen wir mal Gott mit Allah und  „die Menschen“ mit „Moslems“, dann haben wir den Korrekten Inhalt des Gesagten. In die Hölle kommen Ungläubigen nämlich nach islamischer Auffassung,  in jedem Fall, das vergisst RP uns mitzuteilen. Das Höllenfeuer ist für uns unabänderlich bestimmt, auch die Dhimmitude „schützt“ nur vor der umgehenden Vollstreckung des Todesurteils (Sure 9:19), die  für die Ungläubigen, im Koran festgeschrieben ist.

Völlig unkritisch, zitiert hier also die RP die Äußerung Bajumis und stellt die von den Imamen geforderte Einhaltung der Scharia, zu deren Durchsetzung ja die Gewaltexzesse gerade stattfinden, als Akt der Menschenliebe (Gott/ Allah will verhindern, dass Menschen in die Hölle kommen) dar. Dawa!

In Wirklichkeit, sind auch die gerade stattfindenden Gespräche NATO/OIC usw. zur „Beruhigung der Lage“ nichts als Verhandlungen zu  weiteren Zugeständnissen an den Islam und seine Scharia.  Innerhalb dieser „Friedensverhandlungen“ zwischen dem Westen und Afghanistan i.e. dem Islam, die wie im Pakt von Umar aus dem 9. Jahrhundert, (der Uran kern aller späteren Waffenstillsands-Abkommen / Dhimmiverträge) aktualisiert, in der fortschreitenden Anerkennung der Scharia als dem übergeordneten Recht bestehen.

Dabei hat der große Rechtsgelehrte der Moslem Bruderschaft, Yusuf al-Qaradawi die Rolle des Brückenbauers“ eingenommen. Westliche Werte werden dabei als  Verhandlungsmasse für eine „Friedenslösung“ auf den Tisch gelegt. Und offenbar zu Niedrigpreisen verhökert.

Um den Schutz unserer Seelen, wie die RP suggeriert, geht es bei dem Ganzen nicht.

Professor Abdel-Moeti Bajumis  Richtlinien zur Koranentsorgung, die die RP zu unserer Belehrung heranzieht, werden von anderen Islamgelehrten nicht vollständig geteilt. (sie passen aber gerade gut, hören sich so schön nach 1001er Nacht an und kommen aus einem Frühlingsland Was freilich weniger passt: seine Fatwa die verlangt, in Ägypten harte Strafen für die Hymenwiederherstellung zu verhängen.)

Wir erinnern uns, Verbrennen ist der größte Frevel. Dazu das folgende Zitat (nach Andrew Bostom, Link oben):

.…erst kürzlich, am 16.September 2011, stellte Imam Jihad Turk, der Direktor für religiöse Angelegenheiten am islamischen Zentrum Süd- Kalifornien,, während eines PBS Interviews, diese transparenten, eindeutigen Richtlinien bereit:

Wenn Moslems einen Text des Korans, der nicht länger gebrauchsfähig ist, respektvoll entsorgen wollen,  werden wir ihn verbrennen. Wenn also jemand z.B. einen Text des Koran in der eigenen privaten Bibliothek hat, der beschädigt wurde oder zerfällt, weil die Bindung ruiniert ist, etc., oder er zerrissen wurde, mögen sie ihn, wenn sie unsicher sind wie das zu tun ist, zum islamischen Zentrum bringen,, und hier jemanden bitten, ihn sachgemäß zu entsorgen.

Und was ich tun würde ist, ich trage ihn Daheim zu meinem Kamin und verbrenne ihn dort in der Feuerstelle. So nehme ich die Seiten heraus und verbrenne sie dann um sicherzustellen,  dass er gründlich verkohlt ist und nicht mehr als Text zu erkennen.

Bostom: Imam Turk bestärkte seine Ansicht durch die Erwähnung eines extrem wichtigen historischen Vorfalls aus der Anfangszeit des Islam: als der dritte „Rechtgläubige Kalif“ Uthman mit einer ausgedehnten, systematischen Kampagne des Koranverbrennens beschäftigt war. …“

Den Anfang dieses Uthmanschen Abenteuers, haben wir oben bereits kennengelernt. Der unerschaffene  oder „ins Herz geschirebene“ Koran, existierte in verschiedensten Fassungen. Man (Mensch) sammelte zusammen, was passend erschien, fügte hinzu, ließ weg und verbrannte, was man nicht mehr haben wollte und dokumentierte auch das fromme Tun, so dass sich in den autorativen Texten des Islam ausreichend Quellen (auch zu den Zwistigkeiten) finden . Die Unerschaffenheit des Korans, ist demnach reine Glaubenssache, die daraus folgende Ehrerbietung sollte es dementsprechend auch sein.

Und wenn nun heute in Afghanistan Korane, die im Besitz der USA sind, (die sie den Gefangenen in der Bibliothek bereitstellt) von Terror-Häftlingen bekritzelt und als  Nachrichtensystem  verwendet werden, so wird zum Einen Besitz der Vereinigten Staaten beschädigt und desweiteren,  gegen amerikanisches Recht, unter dem die Häftlinge ja stehen, gebrochen. Das US Militär klärte übrigens schon früh, die Richtlinien für den Umgang mit heiligen Gegenständen in einer religionsübergreifenden  Kommission, durch die das Verbrennen beschädigten Korane empfohlen wurde.  Eine Großzügigkeit, wenn man sich einmal kurz daran erinnert, dass die NATO Truppen in Afghanistan die Besatzungsarmee darstellen,  und (wenigstens offiziell) nicht die Moslems gerade den Westen erobern…

Wenn also das Verbrennen für sich allein, keine Schändung ist, sind   wieder bei der, ganz nebenher gemachten Aussage der RPNicht-Muslimen ist allerdings jedwede Art der Koran-Vernichtung verboten, das Verbrennen wird als schlimmster Frevel angesehen.

Jedwede Art! Unter allen Umständen! Blasphemie. Es geht hier also nicht mehr um großzügigen  „Respekt“ vor einem Glauben, sondern um die vollständige Anerkennung eines fremden Rechtsystems, das sowohl z.B. das Eigentumsrecht als auch die gesetzlichen Vorschriften, die auf der Grundlage westlicher Rechtsvorstellungen für die Unterbringung der von der NATO gefangenen Terroristen, innerhalb des von den USA geführten Militärgefängnisses, gelten, brechen soll. Im Klartext, die Scharia steht über unserem, menschengemachten Recht. Den „göttlichen Ursprung“, die Sonderstellung des Koran,  hat die RP bereits akzeptiert .Und durch die kritiklose Übernahme der Verbotsregel, auch die Duale Rechtsauffassung des Islam, die der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte wiederspricht, deren Grundlage ja die Gleichheit  aller vor dem Recht ist.

Die im Rahmen von COIN aus der Position der Stärke gemachten,  „freiwilligen Zugeständnisse“ an die „lokalen Bräuche“ sind also nicht mehr genug, die Unterwerfung muss sowohl vollständig sein, als auch in Demut und in aller Öffentlichkeit stattfinden.  Die Entschuldigungsarien, der angekündigte Prozess gegen die „Frevler“ und die neue Armee- Richtlinie, die nur noch bekennenden Moslems in der Truppe erlaubt, Korane bei sich zu haben, und damit dem Pakt von Umar und dem Prinzip der Unreinheit der Kufir entspricht, sind weitere, schwerwiegende Schritte der Selbstunterwerfung  unserer westlichen Eliten unter die Herrschaft der Antizivilisation Islam.

Tatsächlich geht es in dem Artikel der RP nicht darum, „Verständnis“ für die Gefühle der Moslems zu wecken, sondern die Anerkennung des  Rechtssystems der Scharia als einen Akt der Empathie zu tarnen. Der Leser wird aufgefordert, dem ahistorischen und jeder Vernunft wiedersprechenden Denken und Handeln der Moslems einfühlsam und respektvoll zu begegnen. Während er sich den Gesetzen des Islam unterwirft, soll das Gefühl eigener Güte, das an klassisch westliche Traditionen andockt, den Akt der Unterwerfung  zu einer angenehmen, freiwilligen Handlung umdeuten.

Geschrieben wurde der Artikel vor dem Hintergrund der anwachsenden Gewalt, und der Drohungen  aus den Kreisen der islamischen Prediger und der  kaum verhüllten Warnung  Ekmelledin Ihsanoglus, der Generalsekretärs des OIC. Im Hintergrund stehen überdies  die fortgesetzten Bemühungen, im Istanbul Prozess, eine weltweite Blasphemie Gesetzgebung durchzusetzen. Die Stellungnahme der OIC ³ gibt die Formulierungen der Resolution 16/18 wortgetreu wieder. Der „Koranskandal“ ist zu einer Trumpfkarte der Islam Lobby geworden, und bringt möglicherweise den letzten Rest an  Vorbehalten des Westens, gegen die Abschaffung der Meinungsfreiheit,  zum Einsturz. In unseren Städten wächst die fünfte Kolonne beständig an⁴. Die NATO Truppen in Afghanistan, sind unter COIN  längst zu Geiseln geworden, ihr Leben hängt vom Wohlwollen ihrer afghanischen „Verbündeten“ ab.  Versorgung der Truppen und der angekündigte Abzug, sind ebenfalls gefährdet, da den NATO Soldaten durch die Einsatzrichtlinien robustes Durchgreifen untersagt ist, und das „verbündete Pakistan“ ja in der realen Welt, der Feind ist. Verhandlungen mit den Taliban sollen nun verhindern, dass der Afghanistan Einsatz unsere Soldaten in einem Blutbad endet. In dieser  Position der selbstgewählten Schwäche des Westens, hat Zudem hat die UN sich bereits für eine Bestrafung der „Frevler“ stark gemacht. Eine Zusage der NATO scheint vorzuliegen. Für Ihsanoglu ist diese Entwicklung bei dem anstehenden Folgetreffen zu Istanbul Prozess mehr als günstig und Scharia ist damit auf der globalen Bühne zum übergeordneten Recht geworden.

Und  Georg Amend kann nach seiner sensiblen  Einführung in unsere neue Rolle, auf eine Einladung nach Doha hoffen und im nächsten Beitrag, erklären, warum es ein Gebot der Nächstenliebe ist, entgegenkommenden Moslems auf dem Bürgersteig mit gesenktem Blick auszuweichen.

1. Der Islam verbietet Statuen, die nicht entstellt oder sonst wie verunstaltet sind. Dies dient zum „Schutz des Glaubens“ vor der Götzenverehrung und zur klaren Abgrenzung von den Ungläubigen. Nach islamischer Auffassung, dienen auch Christusstatuen als Götzen, deren Anbetung Blasphemie ist. Die Zerstörung wird als eine Notwehr angesehen, um sich vor der Verführung zur Blasphemie zu schützen. Die Beschädigung von Statuen ist, wie alles im Islam, genau geregelt.  Die richtige Auslegung der Anweisung Gabriels (den Statuen ) den Kopf abzubrechen, damit die Figur wie ein Baumstamm aussieht, hat aber meines Erachtens nichts damit zu tun, dass das Fehlen eines Gliedes das Leben unmöglich macht, sondern, dass dadurch die Statue entstellt war, und daher keine Gefühle der Verehrung hervorrufen würde.“(Erlaubtes und Verbotenes im Islam, Yusuf al-Qaradawi  , S.96,97)  Die Gefühle der Andersgläubigen, werden mit keinem Wort erwähnt, sie freveln schließlich und Empathie ist fehl am Platz. Die wiederholte Behauptung, die US Soldaten hätten den Koran vorsätzlich geschändet, darf wohl als klassische Projektion angesehen werden.

2.   Bekir Alboga, Tawrya Spezialist , ufuq.de: Islam und Grundgesetz:

“ Wenn wir diese in den koranischen Versen verankerten Gebote genau betrachten, können wir feststellen, dass sie nicht im Widerspruch stehen zu den Werten des deutschen Grundgesetzes.“ Konkret benennt Alboga das Prinzip der Religionsfreiheit:

„Ein weiteres Prinzip, das als Grundlage der Religionsfreiheit im Islam gilt, ist die Vielfalt. Gott wollte, dass es Unterschiede gibt. Im Koran heißt es (…): ´Lass den gläubig werden, der will und lass jenen den Unglauben bevorzugen, der will´ (Sure 18:19). Dies ist ein deutlicher Ausdruck dessen, dass der freie Wille der Menschen essentiell ist – auch, und vor allem, in Glaubenssachen.“

Und die vollständige Sure: Und sprich: “Die Wahrheit ist es von eurem Herrn: darum lass den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will.” Siehe, Wir haben für die Frevler ein Feuer bereitet, dessen Zelt sie umschließen wird. Wenn sie dann um Hilfe schreien, so wird ihnen geholfen werden mit Wasser gleich geschmolzenem Blei, das die Gesichter verbrennt. Wie schrecklich ist der Trank, und wie schlimm ist das (Feuer) als Lagerstatt

3. Der Generalsekretär der OIC, Ekmeleddin Ihsanoglu beschrieb den Vorfall als „bedauerlichen Akt  der „Aufhetzung“, der den gemeinsamen Bemühungen der OIC und der internationalen Gemeinschaft…Intoleranz  zu bekämpfen, und das Aufhetzen zum Hass, auf Grund von Religion und Glauben“, i.e. der Resolution 16/18, Istanbulprozess (Bruch des Vertrages von Umar) . Das ist die üblich gewordene Lesart, nach der die Schuld für die irren Gewalttaten der Moslems in Folge einer Verletzung des Gesetzes der Scharia, auf das Konto des Dimmis geht.  Er verlangte von den „ betroffenen Autoritäten rasches Handeln und angemessene disziplinarische Maßnahmen. Karsai, sagte die Emotionen der Menschen seien legitim und gerechtfertigt. Der Iran erklärte die Koranverbrennung zu einer vorsätzlichen Tat, einem Angriff auf den Islam.

4. Focus:

Aus der Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums (BMI), die am heutigen Dienstag veröffentlicht werden soll, geht hervor, dass 24 Prozent der Muslime zwischen 14 und 32 Jahren, die keinen deutschen Pass haben, nicht bereit ist, sich zu integrieren. Sie könnten bezeichnet werden als streng religiös, „mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz“, heißt es in der Untersuchung. Bei den 14 bis 32 Jahre alten Muslimen mit deutschem Pass liege der Anteil bei 15 Prozent. Insgesamt befürworten 78 Prozent der deutschen Muslime Integration mehr oder weniger. In der Gruppe ohne deutschen Pass sind es der Studie zufolge etwa 52 Prozent….
http://s7.directupload.net/images/120301/2uimtxsf.pdf

 

 

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