Scarecrow Empires and Broken Alliances, Sultan Knish; Übersetzung

Scarecrow Empire and Broken Alliances

24. Mai, 2011

Vogelscheuchen Imperien und gebrochene Bündnisse

Bei der Rede Premier Minister Netanyahus vor dem (US) Kongress ging es viel weniger um den Inhalt seines Vortrags als um die Vertrautheit. Wie Tony Blair, war er verblüffend zuhause. Seine Anwesenheit  war eine unwillkürliche Erinnerung an ein Bündnis das auf Gemeinsamkeit und Freundschaft basiert und ein Gegengewicht zur Realpolitik des Multinationalismus ( Post Nationalismus). Die Wärme seines Tons widersprach der Kälte des councel of foreign policy mit seiner Forderung mehr Druck (auf Israel) auszuüben.

Der eisige Empfang der Gordon Brown und Benjamin Netanyahu bei ihren Besuchen von Seiten der Obama Administration zu Teil wurde, markieren die post-modernen Bruchlinien in der alten Freundschaft. Die emotionale Verwandtschaft, die Blair und Netanyahu ansprachen sind Obama vollkommen wesensfremd. Obama fühlt viel mehr Wärme gegenüber Ägypten oder Indonesien als gegenüber England oder Israel. Aber Obamas Fremdheit gegenüber alten Traditionen ist nur ein kleinerer Riss in einem viel tieferen Bruch.

Die USA und die EU sind Imperien ohne Imperium die besessen daran arbeiten eine Weltordnung auf der Basis von multinationalen Allianzen und internationalem Recht aufrecht zu halten. Die Transformation Russlands und Chinas in kapitalistische Staaten hat jede Notwendigkeit einer solchen Ordnung, als Gegengewicht zum Kommunismus, eliminiert. Statt dessen wendet sich, durch Organisationen wie die Vereinten Nationen , wo die Abstimmungsmehrheit die Weltherrschaft des Mobs bedeutet, das Blatt gegen die Allianz der Nationen die sie gegründet haben. (Man denke an Libyen im Menschenrechtsrat, nun möglicherweise Syrien als Nachfolger oder an Iran im Rat für Frauenrechte usw.)

Die Besessenheit darauf einen palästinensisch arabischen Staat zu kreieren, in einer Region die proppen voll ist mit sunnitisch arabischen Staaten, hat nichts mit einem Frieden für Israel zu tun. Es geht darum die aufrührerischen moslemischen Bevölkerungen rund um die Welt und innerhalb Europas zu besänftigen. Die Länder, die am meisten dazu neigen mit Israel zu brechen haben beträchtliche moslemische Minderheiten, Geschäftsinteressen im Nahen Osten und Sorgen vor dem Terrorismus. 

Das britische Empire vollzog Pirouetten, von der Billigung eines jüdischen Staates, bis zum Kampf mit Zähnen und Klauen dagegen, sogar unter Verwendung der eigenen Kommandeure als Söldner der arabischen Seite. Die Überlegungen waren die gleichen wie jetzt. Die Aufrechterhaltung des britischen Einflusses wäre einfacher ohne einen israelischen Staat der Dar Al Islam verärgert.

Jeder westliche außenpolitische Apparat ist von der gleichen Sichtweise dominiert, dass nämlich um den Nahen Osten zu konsolidieren und zu stabilisieren das eine “ Problemland” Israel verschwinden muss; Oder doch wenigstens geschrumpft. Kissinger verlangte von Israel einen Krieg gegen die Araber zu verlieren um das arabische Selbstvertrauen zu stärken. Dann verlangte Carter von Israel Land aufzugeben für einen (“Friedens-”) Vertrag den die ägyptische Übergangsregierung gerade zerreißt. Seither haben Präsidenten Israel bedrängt einen palästinensischen Moslem Staat zu schaffen. Nun da dieser alles Mögliche ist nur nicht erschaffen,  werden weitere Zugeständnisse verlangt. Und wenn die Verhandlungen unweigerlich scheitern ist Israel schuld daran.

Wenig davon hat, nach allgemeinem Verständnis, etwas mit “Frieden” zu tun. Weltweite Konflikte finden ununterbrochen statt. Die meisten sind wesentlich blutiger als irgendetwas in Gaza oder der West Bank. Diese Konflikte schaffen es selten auf die Titelseiten der Zeitungen oder lösen Boykotte oder Proteste aus. Verglichen mit Vorgängen in der Türkei oder Indonesien sollte nichts was in Israel geschieht diesen Pegel an Aufmerksamkeit erreichen. Das dies dennoch geschieht hat mit Israel nichts zu tun. Es hat etwas zu tun mit der “Islamischen Welt”.

Globale Hegemonie , besonders wenn sie  wenige Möglichkeiten zur Erzwingung hat, bedarf der regionalen Stabilität. Die bewaffneten Angriffe auf den Irak und Libyen, mit dem Ziel des Regierungswechsels, haben die Ressourcen der USA und der EU überdehnt. Und die Projekte des “Nation building” haben sich als fruchtlos erwiesen. Der momentane Versuch einer “ digitalen Demokratie” ist sogar noch hoffnungsloser und belohnt Fraktionen von Aufständischen auf Kosten etablierter Regierungen ohne den Kreislauf von Gewalt und Tyrannei in irgendeiner Weise zu durchbrechen.

Die USA und die EU können die islamische Welt nicht dazu zwingen sich gut zu benehmen. Stattdessen jagen sie dem Trugbild der Stabilität nach in dem sie deren Sache vorantreiben. Über Israel die Peitsche knallen zu lassen ist einfach. Alles was dafür Nötig ist, ist politischen und ökonomischen Druck auf ein einzelnes Land zu richten. Das ist bedeutend leichter als Druck auf die 57 islamischen Staaten der OIC  (Organisation der islamischen Konferenz) auszuüben den Terrorismus zu zügeln oder ihren Völkern ein besseres Leben zu ermöglichen.

Hat man die Wahl den islamischen Knoten zu lösen oder Israel zu zerhacken, ist die Wahl einfach genug.

Dieselbe Weltsicht, die von Israel die Teilung verlangt, ruft nach der Ground Zero Moschee, erzwingt Ramadan Fasten von Nichtmoslems und tausend andere “ Gefälligkeiten” im Nahmen des Friedens. Früher oder später wird das Verbrennen des Korans verboten, nicht weil dies eine verfassungsmäßige Berechtigung hat, sondern weil wir immer noch versuchen alle Teile der weiten wütenden Welt zusammenzuhalten. Und individuelle Freiheit oder Allianzen spielen keine Rolle mehr im Angesicht des herandrängenden Chaos.

Während Netanyhu nach Amerika kam um an die Freundschaft zu erinnern – ist diese Freundschaft meist unerwünscht, ausgenommen zu Wahlkampfzeiten. Amerikanische und europäische Führer haben sich darauf fokussiert  der islamischen Welt die Hände entgegenzustrecken und ihr zu versichern wir seien Freunde. Und dass sie unsere Freunde seien sollen. Diese peinliche Show des Appeasements ist ein Versuch Verbindungen zu knüpfen die den unausweichlichen Konflikt mit dem aufsteigenden Islam zu vermeiden sollen. Und dennoch dieser “ Clash of Civilisations” ist unabwendbar.

Die USA und Europa fallen, ohne ihre alte militärische und wirtschaftliche Macht im Rücken, dem Wohlwollen der islamischen Welt anheim. Dumm nur, dass die islamische Welt davon wenig zu vergeben hat. Die ganze Posse der pakistanischen Kooperation im Kampf gegen den Terror fiel an einem einzigen Tag in sich zusammen. Ebenso gut hätte es die Koalition mit Saudi Arabien seien können oder einem halben dutzend anderer islamischer Staaten. Nicht einer von ihnen fühlt sich verpflichtet den Terrorismus , über den Punkt der Abwehr eigener Bedrohung hinaus, zu bekämpfen .

Während die westliche Welt von einer stabilen Weltordnung träumt weis die islamische Welt, dass Stabilität eine Illusion ist. Die Gewalt ist immerfort anwesend und muss gelenkt und kanalisiert werden. Das paradoxe Verhältnis zwischen islamischen Regierungen und islamischen Terroristen ist für die Regime von der Notwendigkeit definiert die Gewalt von sich selbst wegzulenken. Es ist eine Situation in der Regierungen den Terroristen begrenzte Unterstützung dafür geben ihren Krieg anderswo zu führen, während die Terroristen daheim versuchen die Regierung zu stürzen. Der einer Stabilität am nahesten kommende Zustand ist in einem islamischen Land die Aufrechterhaltung der Balance des Terrors zwischen allen internen Fraktionen. Prügelknabe bei Volksaufständen und Instabilität; Das ist die Rolle die Israel spielt, für beide die islamische Welt und den Westen. Aber der Prügelknabe ist Stellvertreter für Missstände. Ihn zu schlagen heißt das Angehen der wirklichen Probleme zu vermeiden. Die islamische Wellt verharrt in der Unfähigkeit mit den eigenen Problemen fertig zu werden. Und die westlichen politischen Eliten verharren in Leugnung und in ihrem Traum der “ Eine Welt” Ordnung.

Das Modell der Außenpolitik der USA und der Eu fokussiert darauf Stabilität durch die Entfernung destabilisierender Mächte zu schaffen . Aber ihre Versuche Israel zu beschädigen und arabische Diktatoren zu entfernen blutet, was immer an Stabilität existierte, aus und ersetzt es durch Chaos. Diese Beschreibung trifft auf die Nachwirkungen solcher Experimente wie in Kairo, Bagdad oder bei der Palästinensischen Selbstverwaltung zu. Die USA und die EU können die islamische Welt nicht stabilisieren. Sie können sie nur weiter destabilisieren.

Wenn sie für ein Amt kandidieren mögen amerikanische Politiker „pro Israel „reden, aber sind sie gewählt, finden sie sich in einem pro islamischen außenpolitischen Establishment wieder, dass Israel dafür verantwortlich macht die Chancen für den Frieden zu stören, moslemische Populationen zu radikalisieren und eine Ost-West Verbrüderung zu behindern. Aber diese Sichtweise ist nicht nur falsch, sie beruht auch auf dem überflüssigen Bedürfnis nach einer globalen Ordnung.

Das Ende des kalten Krieges bedeutet, dass es keinerlei praktischen Nutzen für dieses Vogelscheuchen Imperium mehr gibt auf dessen Aufrechterhaltung die außenpolitischen Eliten der EU bestehen. Wenn UN und IMF (IWF) und der Rest der aufgebrezelten Bürokratie eine Weltordnung der Gier und der Herrschaft des Mobs beibehalten wollen, dann sollen sie doch. Aber es gibt keine Notwendigkeit dafür, dass die USA, England oder Deutschland sie dabei versorgen müssen. Die Fiktion eines internationalen Rechts hat sich vor langer Zeit aufgelöst. Menscherechte existieren nur in Ländern in denen sie durch lokales Recht durchgesetzt werden, nicht durch internationales Recht.

Der Kommunismus konnte durch eine internationale Allianz mattgesetzt werden, aber keine internationale Allianz, die islamische Länder und deren Gefolgschaft einschließt kann den Islam matt setzen. Sie können ganz gewiss nicht diese gruselige Kreatur, die wir radikalen Islam nennen, Matt setzen; Die ist Ausdruck politischer und religiöser Fraktionen innerhalb der islamischen Welt, die immer da waren und immer da sein werden.

Die Linke besteht darauf alte Allianzen zu zerstören, aber sie hat nichts sie zu ersetzen. Ihr Krieg gegen Israel ist genauso irrig. Ihre post-amerikanische Ordnung ist bereits durch und durch verfault. Wie Blairs Rede vor dem Kongress ist auch Netanyahus Adresse eine Erinnerung an einen anderen Weg, der verlassen wurde. Allianzen, die nicht auf der Basis “globaler Ordnung”, sondern auf Freundschaft und der Gemeinschaft verwandter Kultur geschlossen wurden. Eine Wärme die den hohlen Charaden der UN und den endlosen „Friedenserhaltenden Missionen“ und „Hilfs- Missionen“ fehlt. Die Vision der “globalen Ordnung ist längst tot. Wenn so eine Ordnung auftaucht wird sie nicht auf liberalen Werten oder internationalem Recht basieren, sondern auf dem Islam.

Es ist an der Zeit die Imperien der Vogelscheuchen nieder zu reißen. Vergesst Welt Regierungen und internationale Gesetze und baut die alten Allianzen wieder auf.

Zu dem Original Artikel geht es hier:

http://sultanknish.blogspot.com/2011/05/scarecrow-empires-and-broken-alliances.html

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