Israels 1967 Borders: What´s The Big Fuss ,Jonathan Silverman, Übersetung

 

Israels 1967 Borders: What`s The big Fuss

 

Jonathan Silverman, American Thinker 

 

http://www.americanthinker.com/2011/05/israels_1967_borders_whats_the.html 

 

Israels Grenzen von 1967: Was soll die Aufregung?

 

Der Punkt eine Betrachtung der israelischen Grenzen von 1967 zu beginnen ist der UN Teilungsplan von 1947. 1947 gab Groß Britannien die Entscheidungsvollmacht – den Status des israelischen Gebietes betreffend – an die UN ab. Die Generalversammlung benannte ein Sonderkomitee das Belege zusammentrug und einstimmig entschied ,dass Israel die Unabhängigkeit zugestanden werden sollte. Die meisten Delegierten favorisierten eine Teilung in zwei Staaten, einen jüdischen und einen arabischen Staat, mit Jerusalem unter internationaler Kontrolle. Am 29. November 1947 akzeptierte die Generalversammlung die Teilungserklärung, 33 zu 13.

 

Wie die Karte zeigt, wurden die Gebiete des Westufers des Jordan (West Bank) den Arabern gegeben. Während die Küstenebene und Negev an Israel gingen. Die UN entschied, Jerusalem zu internationalisieren. David Ben Gurion, der Führer der Yeshuv (der in Palästina vor 1947 lebenden Juden) akzeptierte den Plan trotz aller Mängel. Aber die Palästinenser lehnten ihn von Beginn an ab und begannen einen Krieg gegen die jüdischen Siedlungen, den sie zweifelsfrei verloren. Der Status der West Bank allerdings änderte sich nicht, bis zu Ben Gurions Erklärung der israelischen Unabhängigkeit im Mai 1948. Nach der dramatischen Ankündigung marschierten die Armeen der arabischen Nachbarländer ein – und ihr Ziel war es die Juden ins Meer zu treiben. Unter anderem besetzte König Abdullah von Jordanien das Gebiet der West Bank, das bis 1967 unter jordanischer Herrschaft blieb.

 

Am Ende des Krieges hatten die jordanischen Streitkräfte die Kontrolle über die West Bank und Ost Jerusalem. Am 3. April 1949 unterzeichneten Israel und Jordanien ein Waffenstillstandsabkommen. Das Abkommen legte im Wesentlichen fest, dass die Jordanischen Streitkräfte in den meisten Stellungen in der West Bank, einschließlich Ost Jerusalems und der Altstadt verbleiben würden. Es gab ein Abkommen darüber, dass Jordanien die heiligen Stätten respektieren und den Juden erlauben würde z.B. an der Klagemauer zu beten, dies wurde jedoch nie eingehalten.

 

Die Palästinenser, die unter jordanischer Kontrolle lebten, hatten wie jene die in Gaza zwischen 1948 und 1967 unter ägyptischer Kontrolle lebten, jede Gelegenheit der Welt ihre eigene Unabhängigkeit in diesen Gebieten zu erklären. Aber sie taten es nicht.

 

Dann, im Jahr 1964, drei Jahre bevor Israel die West Bank im sechs Tage Krieg eroberte, gründete die arabische Liga die PLO als alleinige Stellvertretung der Palästinenser.

 

Die Prinzipien auf denen die PLO gegründet wurde betont vor Allem die “ Befreiung Palästinas” durch den bewaffneten Kampf.

 

Man muss beachten, dass die PLO nicht an einem Staat innerhalb der West Bank und Gazas in den Grenzen von 1967 interessiert war, sondern im gesamten Territorium Israels. Das ist absolut identisch mit den Zielen der Hamas heute – anders gesagt, Israels Vernichtung und seine Übernahme durch die Moslems.

 

Der sechs Tage Krieg im Juni 1967 mischte die Karten vollständig neu. Große palästinensische Siedlungen, die seit 1948 politisch unter jordanischer Kontrolle gestanden hatten, wechselten in andere Hände und die IDF wurde dort die Hoheitsmacht. Emotionale und sehr schwere Gefechte hatten stattgefunden, so um die Klagemauer, den Tempelberg und Ammunition Hill* . Es ist wahrscheinlich, dass die Übernahme der Alt Stadt Jerusalems aus jordanischer Kontrolle der emotional aufgeladenste Moment des Krieges war.Es bedeutete, dass Juden wieder an der Klagemauer beten konnten, nach einer Unterbrechung von 19 Jahren.

 

Die Eroberung der West Bank Gebiete durch die IDF, gab Israel eine Freikarte in diesem Gebiet Siedlungen zu bauen. Judäa und Samaria umfassen das am höchsten geschätzte Gebiet des Biblischen Landes Israel. Es war nur natürlich für die Regierung sofort mit dem Bau von Siedlungen zu beginnen. Wie auch auf den Golanhöhen die im Sechs Tage Krieg von Syrien erobert wurden.

 

Nach aktuellen Statistiken leben in den offiziell anerkannten Siedlungen in der West Bank 304.569 Israelis, 192.000 Israelis leben in Ost Jerusalem und über 20.000 in den Siedlungen der Golanhöhen. Die Siedlungen variieren im Charakter von Farm – Gemeinden und Grenzdörfern zu urbanen Vororten und Nachbarschaften. Die drei größten West Bank Siedlungen, Modiìn Illit, Maale Adumin und Betar Illit haben Stadtrechte erworben, mit jeweils über 30.000 Bürgern.

 

Überflüssig zu sagen, dass die Siedlungen die Israel in den Gebieten Judäas und Samarias seit 1967 baute, hinter den Grenzen von 1967 liegen. Ein Rückzug hinter diese Linie würde bedeuten 300.000 Israelis, die dort leben und arbeiten und ihre Familien ernähren, preiszugeben und zu entwurzeln.

 

Eine Karte der jüdischen Siedlungen

Eine erzwungene Räumung von mehr als 300.000 Menschen ist das, was die Palästinenser und Präsident Obama in der Essenz verlangen, wenn sie einen Rückzug hinter die Grenzen von 1967 fordern. Man muss im Hinterkopf haben, dass diese Juden einzogen und Siedlungen bauten aber nie irgendeine palästinensische Familie vertrieben wurde. Über eine Million Palästinenser leben in der West Bank Seite an Seite mit den jüdischen Siedlern. Tausende von Palästinensern sind gewinnbringend beschäftigt bei den jüdischen Siedlungen der West Bank. Aber die palästinensische Führung hat bereits erklärt, dass Juden in einem zukünftigen Palästinenser Staat nicht geduldet werden.

 

Vielleicht am wichtigsten von allem ist die Frage der Sicherheit bei einem Rückzug hinter die Grenzen von 1967. Als Abba Eban nach dem sechs Tage Krieg vor der UN sprach, beschrieb der damalige Außenminister die Verletzlichkeit der israelischen Grenzziehung von 1949- 1967 als “Auschwitzlinie”.

 

“Wir haben offen gesagt, dass die Landkarte nie wieder die gleiche sein wird wie die vom 4.Juni 1967. Für uns ist das eine Frage der Sicherheit und der Prinzipien. Die Karte des Junis ist für uns gleichbedeutend mit Unsicherheit und Gefahr. Ich übertreibe nicht wenn ich sage dass es für uns etwas wie eine Erinnerung an Auschwitz hat. Dies ist eine Situation die sich niemals in der Geschichte wiederholen wird.”

Abba Eban, Israelischer Staatsmann, “Der Spiegel” 5.November, 1969

Israels Grenzen von vor 1967 — die Grenzen in die Israel sich nach dem Willen der Palästinenser und Obamas zurückziehen sollen — bedeuten einen schweren Nachteil für die Sicherheit und bilden die Verteilung der Streitkräfte zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Waffenstillstands von 1949 ab.

 

Am schmalsten Punkt Zentral Israels beträgt die gesamte Breite von der mediterranen Küstenstadt Netanya bis zur Waffenstillstandslinie gerade 9 Meilen.

 

Der IDF General Major i.R. Yaakov Amidror gab der “ Auschwitz” Metapher in Bezug auf die 1967er Grenze einen operativen Zusammenhang. In einer Analyse von 2005 über die Bedeutung einer “zu verteidigenden Grenze für einen dauerhaften Frieden”, erklärt Amidror, dass nach jedem militärischen Standard in den Grenzen von 1967 die Verteidigungstiefe – eine für alle Armeen geltende militärische Doktrin – fehlt.

 

Nach einem Angriff fehlt der Raum für die Umverlegung der Verteidigungstruppen, es fehlt der Raum für Reservetruppen einzugreifen oder für Gegenangriffe; und es fehlt die minimale Distanz zwischen der Front und dem strategischen Landesinneren, die für das Funktionieren jeder Armee notwendig ist.

 

Zwei Jahre lang hat die Palästinenser Behörde verlangt, dass Israel den Bau von Wohnungen in den jüdischen Siedlungen der Gebiete einstellen solle, sonst würde sie nicht über eine Friedensübereinkunft verhandeln .- Ein Nachklang zu ihrer anderen extremen Forderung, dass der Palästinenser Staat ganz und gar “ judenrein” sein wird. Aber das ist unakzeptabel und sogar rassistisch.

 

Aus einer ganzen Reihe von Gründen ist die Forderung nach Israels Rückzug in die Grenzen von 1967, als Zielvorstellung für die Gründung eines Palästinenser Staates, problematisch; aber eine weitere, die kaum erwähnt wird ist die Frage von Jerusalem als ungeteilter Hauptstadt Israels. Die Frage nach Jerusalem und das sogenannte Rückkehrecht der Palästinenser waren auffallend abwesend in Obamas jüngster Ansprache zum Frieden im Nahen Osten. Die heiligsten Stätten des Judentums waren von 1948- 1967 von der Nation abgeschnitten. Obamas Ruf nach dem Rückzug in die vor 1967 bestehenden Grenzen, bedeutet nun unglücklicher Weise, dass wir auch aus Ost Jerusalem weichen sollen und beschert den Palästinensern die Hoheit über gerade die Teile von Israels Hauptstadt, die uns das Meiste bedeuten. Aus diesem und anderen Gründen ist die Forderung auf Rückzug in die Grenzen von vor 1967 absurd und wird niemals von einer israelischen Regierung die Selbstachtung besitzt, ernsthaft erwogen werden.

 

 

 

 

 

 

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