Moderates Monster Al-Qaradawi, Rechtsgutachten zum Jihad

 Al-Qaradawi: “ (Moderate Muslims) Accept Offensive Jihad, and Attacking the Infidels in Their Lands” Aus dem arabischen übersetz von Translating Jihad

http://www.translatingjihad.com/2011/06/al-qaradawi-moderate-muslims-accept.html

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Al- Qaradawi: “(Moderate Moslems) akzeptieren den offensiven Jihad und Angriffe auf Ungläubige in deren Ländern”.  

Der folgende Text ist die Übersetzung eines Auszuges von Scheich Yusuf al-Qaradawis Fiqh al-Jihad die auf IslamOnline.net gepostet wurde. Er verteidigt darin die Position der “Moderaten” gegen Angriffe von “Extremisten”, die behaupten “Moderate” würden den offensiven Jihad nicht anerkennen. Al-Qaradawi erörtert, dass im Gegenteil Moderate den offensiven Jihad (sehr wohl) gutheißen, eingeschlossen Beutezüge in/gegen Feindesland, und erörtert einige Begründungen unter denen sie akzeptiert werden.

Das ist in Bezug auf Stellungnahmen der Islam Apologeten und islamischer Wortführer im Westen interessant, die routinemäßig argumentieren, Islam/ Jihad bedeute einen inneren spirituellen Kampf gegen die Sünde und wenn er sich auf Kriegsführung bezöge, so sei es ausschließlich defensiv (gemeint). Schaut man aber auf die Rechtfertigungen die al-Qaradawi für den offensiven Jihad anführt, stellt sich heraus, dass nach seiner Definition sogar die “moderaten” Moslems den Jihad unter nahezu jedem Vorwand akzeptieren.

Übersetzt aus IslamOnline.net, hier 18. Januar 2011

“… Ich möchte hier den Unterschied zwischen den Moderaten und den Extremisten, bzw. den defensiven (Jihadisten)” und den “offensiven (Jihadisten)”, wie sie von manchen genannt werden, verdeutlichen.

Einige der offensiven (Jihadisten) waren nicht fair zu denen, die eine gegensätzliche Meinung vertreten. Sie haben ihnen Worte in den Mund gelegt, die diese nie gesagt haben, und sie beschuldigt wo sie unschuldig waren. Sie sagen: “ Sie (die Defensiven) akzeptieren den offensiven Jihad unter keinen Umständen, in keiner Form und aus keinem Anlass. Sie glauben nicht, dass der Jihad legitim/ rechtmäßig sei, außer unter der Voraussetzung, dass Moslems in ihren Häusern oder Ländern angegriffen würden.” So schildern sie die Auffassung der Moderaten oder defensiven (Jihadisten).

Ich denke, sie sind nicht fair zur gegnerischen Seite, und sie sind nicht präzise und ehrlich darin die Sichtweise darzustellen. Wer immer ihre Stellungnahmen (der Moderaten) liest wird feststellen, dass sie den offensiven Jihad und das Angreifen der Ungläubigen in ihren Ländern akzeptieren; aus vielerlei Gründen einschließlich der folgenden:

1. Um die Freiheit den Islam zu verbreiten, um Fitna (Aufruhr gegen die göttliche Ordnung/ Prüfung) in der Religion (des Islam) zu verhindern und um materielle Hindernisse zu beseitigen die den Ruf des Islam daran hindern die Masse der Menschen zu erreichen. Das war die Begründung für die Eroberungen der Rechtgeleiteten (Kalifen) und der Gefährten des Propheten, ebenso derer die ihm in Rechgläubigkeit folgten. (Sie fochten) um die Macht der Tyrannen zu beseitigen die sagten was der Pharao zu den Menschen die (an den Islam) glaubten, sagte: “ Glaubtet ihr bevor ich euch die Erlaubnis erteilte?” Dies ist der Inbegriff des Zieles, das der Prophet in dem Spruch des Allmächtigen bekundete:” Bekämpfe sie bis es keine Fitna mehr gibt.”

2. Um die Sicherheit islamischer Staaten und ihrer Grenzen zu gewährleisten wenn sie von den Feinden (des islamischen Staates) bedroht werden, die lauern und sich gegen ihn verschwören.
Dies ist es was, in der heutigen Zeit, als “ Präventivkrieg” bezeichnet wird. Das ist eines der Vorrechte des Herrschers und in Übereinstimmung mit dem Recht zur Selbstverteidigung. Die meisten islamischen Eroberungen gehörten zu diesem Typ des präventiv Krieges nachdem der islamische Staat früh, während der Regierung des Propheten, von den beiden großen Königreichen Persien und Byzanz angegriffen wurde. Der Konflikt mit Byzanz begann mit den Schlachten von Mu´ta und Tabuk, der Konflikt mit Persien begann als Chosroes das Buch des Propheten (Koran) zerriss und androhte was er damit androhte.

3.Um die unterdrückten unter den moslemischen Gefangenen zu retten, oder jene die in einem Minderheitenstatus leben, die Trübsal, Verfolgung und Folter durch die Hände arroganter Unterdrücker erleiden die ohne Recht über sie herrschen. Wie der Allerhöchste sagt: “ Und warum solltt ihr nicht auf dem Weg Allahs kämpfen und derer die schwach, schlecht behandelt (und unterdrückt) sind? Männer, Frauen und Kinder deren Ruf ist: “Unser Herr rette/befreie uns aus dieser Stadt deren Menschen Unterdrücker sind; und erhebe für uns von dir einen der schützt; und gib uns von dir einen der helfen wird. Koran 4:75 (1)
Wenn unterdrückte und verfolgte Menschen, auch wenn sie keine Moslems sind, um Beistand vom islamischen Staat ersuchen, und der islamische Staat die Fähigkeit hat sie zu retten, dann sollte er diese Rufe beantworten und ihnen zu Hilfe kommen. Denn den ungerechten Führer zu besiegen, den Schwachen zu helfen, und den Unterdrücker von den Unterdrückten zu nehmen ist religiöse Pflicht unter der Scharia. Es ist auch eine religiöse Pflicht in jeder anderen Religion. Jede Gesellschaft schützt die Tugend und sichert die hohen moralischen Werte, egal ob der Unterdrückte Moslem oder Nicht-Moslem ist.

4.Um jeglichen Polytheismus von der arabischen Halbinsel zu entfernen, die als freie und reine Nation des Islam erachtet wird. Daher ist sie ein besonderer Stützpunkt/ eine Festung des Islam deren Schutz mit niemandem geteilt wird.

Bei Allah, darin ist Weisheit: die Hijaz (2) und die arabische Halbinsel darum, ist der Himmel und Brutkasten dieser Religion. Der Islam sucht Zuflucht darin, wann immer Prüfungen und Trübsal von unterschiedlichen Fraktionen ausgehen. Die Geschichte bestätigte uns die Nützlichkeit und Bedeutung durch die Zeit hindurch, die die Umma durchschritt.

Dazu wurden die weisen Verse der Sure al-tauba herab gesandt um die Immunität/ Gefeitheit gegen (den Vertrag) die Polytheisten zu verkünden, und den Aufschub für vier Monate, während sie in dieser Zeit das Land durchwanderten. (Koran 9:1-3) (3) Danach hatten sie selbst zu wählen: Akzeptiere den Islam, verlasse das Land (die arabische Halbinsel) oder Kämpfe. Diese vier Monate werden die verbotenen genannt, denn es ist verboten innerhalb dieser (Zeit) zu kämpfen. Der Allmächtige sagte:” Aber wenn die verbotenen Monate vorüber sind , dann kämpft und erschlagt die Heiden wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie, und lauert ihnen auf mit jeder List/Kriegslist; aber wenn sie
bereuen und die regelmäßigen Gebete aufnehmen und die reguläre Wohltätigkeit ausüben, dann öffnet ihnen den Weg: denn Allah ist vergebend und äußerst barmherzig. (Koran 9:5) (4) Allah wollte, dass die Araber bevor die vier Monate endeten/enden würden wählten/sich entschieden den Islam zu betreten und so die Halbinsel für den Islam rein zu machen, und die Araber zum Bund des Islam zu machen und
zu seinen ersten Vorkämpfern/Soldaten um die Botschaft in die Welt zu tragen.

Das ist Allahs Gunst für die Araber, womit er sie bevorzugte: der Koran wurde in ihrer Sprache gesandt, der Überbringer wurde aus ihnen gesandt/auserwählt, und die Kaaba und die Masjid al-Haram (5) und Masjid al-Nabui (6) sind in ihrem Land. Sie wurden die Hüter des Islam und die Prediger die seinen Ruf an die Bewohner der Welt weitertragen.
Allah ist allwissend.

 

     

*1) Koran, 4:75:Und was ist euch, dass ihr nicht kämpfet in Allahs Weg und für die schwachen unter den Männern und die Frauen und Kinder die da sprechen:” Unser Herr, führe uns hinaus aus dieser Stadt voll tyrannischer Bewohner, und gib uns von dir her einen Beschützer, und gib uns von dir her einen der uns hilft“

*2) Hiyaz/Hijaz, in diesem Gebiet liegen Mekka und Medina

(3) Koran 9:1-3
9:1, Schuldlosigkeit sei von Allah und seinen Gesandten denjenigen von den Götzendienern, mit denen ihr einen Vertrag geschlossen habt.
9:2, Ziehet daher im Lande vier Monate umher und wisset, dass ihr Allah nicht zu schandenmachen könnt und das Allah die Ungläubigen zuschanden macht.
9:3 Und eine Ankündigung sei von Allah und seinem Gesandten an die Menschen am Tag der großen Pilgerfahrt, dass Allah los und ledig der Götzendiener ist, ebenso wie sein Gesandter. Und so ihr Buße tut, so ist´s besser für euch, kehrt ihr jedoch den Rücken, so wisset, dass ihr Allah nicht zuschanden machen könnt Und verheiße den Ungläubigen schmerzliche Strafe.

(4) 9:5, sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.
Koransuren zitiert aus: Der Koran, Verlag Phillip Reclam jun. Übersetzung Max Henning

http://gutenberg.spiegel.de/buch/5228/9

(5) Masjid al-Haram, um die Kaaba herum errichtete Großmoschee in Mekka

6) Masijd al-Nabui/ Nabawi, auch Moschee des Propheten , liegt in Medina, gilt als zweit heiligster Ort nach Masijd al-Haram

                                                             

 

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