Blasphemiegesetz auf Weltniveau, die Breivik- Dividende

OIC7 Islamphobie: OIC Beobachtergruppe warnte seit 2009 vor der wachsenden Gefahr der extremen
Rechten in Europa,
Washington plant zu einem Treffen zur Resolution gegen die Verunglimpfung von Religionen einzuladen

By IINA -1.August 2011
JEDDA, Ramadan 1/Aug 1 (IINA9 Während der nächsten Monate plant Washington Gastgeber eines Koordinationstreffens zu werden um mit der Organisation Islamische Kooperation (OOIC) zu diskutieren, wie die Resolution 16/18 zum Kampf gegen die Verunglimpfung von Religionen implementiert werden kann und wie stereotype Darstellungen von Religionen und ihren Anhängern vermieden werden können, so wie auch  die Verbreitung religiöser Toleranz, wie sie vom UN Menschenrechts Rat im letzten März, mit  der Zustimmung der westlichen Länder gebilligt wurde.

Die US Außenministerin Hillary Clinton kündigte die Absicht  des Außenministeriums, das Koordinations- Treffen zu organisieren, während ihrer Teilnahme  unter ihrem Co-Vorsitz mit dem Generalsekretär der OIC, Professor Ekmeleddin Ihsanoglu, in Istanbul am 15.Juli 2011, an. Das Treffen verabschiedete eine gemeinsame Erklärung, die die dringende Notwendigkeit der Ausführung der Resolution 16/18 unterstrich.

Nach Informationen aus informierten Kreisen der Organisation der Islamischen Kooperation, werden beide Seiten, unter Addition anderer europäischer Teilnehmer, eine Anzahl fachbezogener Treffen von Experten des Rechtes und der Religion abhalten um die legalen Aspekte festzulegen, wie die UN Resolution besser realisiert werden kann.

Die Quellen sagen, dass die bevorstehenden Treffen das Ziel haben, eine rechtliche Basis für die Resolution des UN Menschenrechts- Rates  zu entwickeln, die helfen (sollen) inländisches Recht für die an der Angelegenheit beteiligten Länder, zu erlassen, sowie auch internationale Gesetze zur Verhinderung des Hasses durch kontinuierliche Verunglimpfung von Religionen, zu verhindern.

Auf der anderen Seite betonte der General Sekretär der OIC, Ekmeleddin Ihsanoglu, dass das Verbrechen, das kürzlich in Norwegen verübt wurde ein Resultat des Aufstiegs der extremen Rechten in Europa sei und ihres mühelosen Bewegens  in politischen Kreisen.  Er erklärte, dass die OIC mehrmals gewarnt hatte vor einer, wie man es nennen kann, Institutionalisierung des Phänomens der Islamophobie durch die Beteiligung der europäischen extremen Rechten in Regierungs- Institutionen und politische Aktionen.
Er fügte hinzu, dass die Berichte des OIC Observatoriums zur Islamophobie der Jahre 2009 und 2010 viele Warnungen zu einer  organisierten, politischen Schablone, die die extreme Rechte durch  Parteien in Gesetze formen kann, beinhalteten.

An dem Treffen in der Türkei hatten diese Länder Teilgenommen:

…die Außenbeauftragte der EU Catherine Ashton gemeinsam mit den Außenministern und Offiziellen aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Japan, Australien, Belgien, Kanada, Polen, Rumänien, Dänemark, Ägypten, Jordanien, Libanon, Marokko, Pakistan, Senegal, Sudan, dem Vatikan, dem UN Büro des Hochkommissariats für Menschenrechte, Die arabische Liga und die afrikanische Union. Der General Sekretär der OIC Ekmeleddin  Ihsanogolu und US Außenministerin Hillary Clinton teilten sich den Vorsitz.

http://gatesofvienna.blogspot.com/2011/08/here-it-comes.html

Die Welle extremer Beschuldigungen gegen Islamkritiker, die in der gesamten westlichen Welt nach dem Blutbad in Norwegen losbrach, lief auch deshalb wie geschmiert, weil die Argumentationsmuster und „Folterwerkzeuge“ bereits vorbereitet waren.

https://jeanjean2brambilla.wordpress.com/2011/07/22/zu-fruh-gefreut-blasphemie-gesetz-kommt-durch-die-hintertur/

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