Moderates Monster al- Qaradawi – jetzt ist er unser Friedensengel für Afghanistan

http://bigpeace.com/dreaboi/2011/12/31/for-negotiating-us-withdrawal-from-afghanistan-obama-taps-the-muslim-brotherhoods-qaradawi/

Für die Abzugsverhandlungen aus Afghanistan, zapft Obama  Qaradawi von der Moslem Bruderschaft  an

von  Dave Reaboi  31.12.2011

Andy Mc Carthy weist heute auf eine Schrecken erregende Meldung aus der indischen Zeitung The Hindu hin, die berichtet, dass die Obama Regierung den informellen Führer der Moslem Bruderschaft, Yusuf al-Qaradawi, den berühmtesten sunnitischen Scharia Juristen und Denker  der Welt, eingebunden hat um bei den Abzugsverhandlungen der Amerikaner aus Afghanistan, zu vermitteln.

Um die Bedeutung dieser Entscheidung mit Qaradawi zusammenzuarbeiten vollständig zu begreifen, (wenn der Ausgangsbericht stimmt), erinnert Mc Carthy hilfreicher Weise, an einige von Qaradawi Stellungnahmen. Zu Selbstmordattentätern: „Das sind keine Selbstmordattentate… Dies sind heroische Märtyrer Operationen…  Die Märtyrer Operationen sind [sic] die größte aller Arten des Jihad für die Sache Allahs.“ Zu Juden: „Durch die Geschichte hindurch, hat Allah den Juden Völker auferlegt, die sie für ihre Verderbtheit  bestrafen würden… Die Letzte Bestrafung wurde von [Adolf ] Hitler ausgeführt. Durch alles was er ihnen antat – auch wenn sie diese Angelegenheit übertrieben – schaffte er es, ihnen ihren Platz zuzuweisen. Dies war eine göttliche Strafe für sie… Wenn Allah will, wird es das nächste Mal in den Händen der Gläubigen liegen.“

Wenn es einen Menschen gibt, den man in der gesamten moslemischen Welt nicht ermächtigen sollte, dann ist es Qaradawi. Entgegen seiner offen jihadistischen Verlautbarungen, ist Qaradawi die brillante Kraft hinter der Moslem Bruderschaft und ihrer islamistischen Agenda; seine TV Show „Scharia und Leben“ wird von Millionen von Moslems gesehen, seine Website OnIslam/IslamOnline ist eine grauenhaft populäre Dokumentationsstelle für die Geltung der Scharia zu jeder Sache und sein in Irland angesiedelter Europäischer Rat für  Fatwa  und Forschung dient als Think Tank der Ideen der Moslem Bruderschaft innerhalb des Westens selbst.  Qaradawi ist ein raffinierter Werber, der die Sprache  der „Rechte“, „Gerechtigkeit“ und Demokratie sprechen kann, während er ihr essentielles Konzept mit der Scharia unterwandert.

Mc Carthy endet:

Nach dem tausende junger Amerikaner ihr Leben dafür gelassen haben, die Vereinigten Staaten vor dem jihadistischen Terror zu schützen, versucht Präsident Obama offensichtlich den Krieg zu beenden, indem er Qaradawi, einen den Jihad befeuernden Feind der Vereinigten Staaten  bittet, ihm einen Deal zu vereinbaren, der unsere Feinde, die Taliban, als Teil des Scharia Staates, den wir in Afghanistan aufgebaut haben, zu installieren.  Wenn der Bericht aus „Der Hindu“ akkurat ist, wird der Preis die Freilassung von Taliban Häftlingen aus Gitmo einschließen – ein Element des Handels, über das Reuters ebenfalls berichtete. Die Regierung wird auch einer Aufhebung der UN Sanktionen gegen die Taliban zustimmen und einer Anerkennung der Taliban als einer legitimen Partei (ja, genau wie die Moslem Bruderschaft!) Im Gegenzug werden die Taliban vorgeben, der Gewalt abzuschwören, sich von Al Kaida abzulösen und mit dem rivalisierenden Karzai Regime zu kooperieren.

Das würde eines der schändlichsten Kapitel der amerikanischen Geschichte markieren.

JJ2Brambilla sagt:

Wie der Tagesanzeiger meldet, sind die nun Taliban bereit, eine Botschaft in Doha zu eröffnen. Bereits im Mai 2011 hatte der Stern  über geheime Treffen mit den Taliban berichtet, die in Deutschland und Katar stattfanden.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 27.11.2011:

„Kurz vor der internationalen Afghanistan-Konferenz in Bonn zeigt sich die Bundesregierung offen für Friedensgespräche mit den radikal-islamischen Taliban. „Wir können nicht jeden vom innerafghanischen Aussöhnungsprozess ausschließen, der einmal das Schwert in die Hand genommen hat“, sagte Verteidigungsminister Thomas de Maiziere der Bild am Sonntag laut Vorabbericht in einem gemeinsamen Interview mit Außenminister Guido Westerwelle.“

Vielleicht nicht jeden, ob Mullah Omar aber nun wirklich dazugehören muss, dessen Vertreter laut Stern mit am Tisch sitzt ? 

wiki: „Eine Versammlung von 1.600 afghanischen Geistlichen verlieh ihm 1996 den Titel ‎, Amir al Mu´minin, „Führer der Gläubigen“).  Damit war Omar Oberhaupt des Islamischen Emirats Afghanistan. Internationale Proteste löste er mit seinem Befehl im März 2001 zur Zerstörung der Buddhastatuen von Bamiyan aus…“

Die Bilder aus den Sportstadien sind uns bekannt…

In einem Interview, veröffentlicht 2001 im  Guardian  sagte  Mullah Omar“:

Frage: Warum trennen Sie sich nicht von Osama Bin Laden (vor dem Krieg)?

Omar: Es geht nicht um Osama Bin Laden. Es ist eine Sache des Islam. Das Ansehen des Islam ist in Gefahr…

Omar:Ich denke über zwei Versprechen nach. Eines ist das Versprechen von Gott, das andere das von Bush. Das Versprechen Gottes ist, das mein Land groß ist. Wenn du auf Gottes Wegen gehst, kannst du überall auf der Welt leben  und wirst beschützt werden…  (Es war dann wohl Pakistans Geheimdienst, der ihn schützte) Das Versprechen von Bush ist, es gibt keinen Platz an dem du dich verstecken kannst, ohne dass ich dich finde. Wir werden sehen, welches dieser beiden Versprechen sich erfüllt.

Omar:Der allmächtige Gott … hilft den Gläubigen und den Moslems. Gott sagt, er wird niemals mit den Ungläubigen einverstanden sein. In weltlichen Angelegenheiten, ist Amerika stark. Auch wenn es doppelt so stark wäre, es wäre nicht so stark uns zu besiegen.Wir sind zuversichtlich, dass nichts uns Schaden zufügen kann, wenn Gott mit uns ist.“

Im weiteren Teil des Interviews, beklagt Omar, dass die islamischen Völker unter den von Amerika gesteuerten Regierungen den  Islam nicht vollständig leben können,wie damals bereits in Afghanistan, ein Zustand, den der „Arabische Frühling“ zumindest bereits teilweise (und vom Westen begeistert gefeiert) beendete. 

Wenn nun der Westen, unter Vermittlung des Monsters al-Qaradawi, mit dem Monster Omar, einen geordneten Truppenabzug aushandelt und dafür Feinde kurzerhand zu „Partnern“ umdeklariert , ist wohl klar, welche Seite die weiße Fahne schwenkt und welche Seite gewonnen hat.

Und wenn uns  nun Westerwelle erklärt „Aussöhnung findet nicht zwischen Freunden, sondern zwischen bisherigen Gegnern statt“ , dann vergisst er dabei, dass die Aussöhnung ehemaliger „Gegner“, bislang, nach der eingestandenen Niederlage einer der Kriegsparteien begann. Und vermutlich hat sich daran auch nichts geändert.

Und Allah wird seine Meinung über die Ungläubigen wohl auch nicht revidieren.

Mit den in Doha gesprochenen Worten unseres momentanen Bundespräsidenten:

As-salâmu alaykum!

Oder besser, Gott schütze uns vor all diesen Irren.

Einen Artikel über den Beginn des Afghanistan Desaters und die Rolle der deutschen Politiker, die ja beim ersten großen Ringelpiez – äh – der großen Loya Dschirga auf dem Petersberg so romantisch glotzten, als die bärtigen Schlächter Stammesführer in ihren Schlafanzügen für ein weltoffenes Ambiente sorgten, finden Sie hier:

http://zettelsraum.blogspot.com/2011/09/zitat-des-tages-mit-fast-schon.html


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