Sie wollen doch nur spielen – Moslem Bruderschaft: Weltherrschaft ist höchstes Ziel

 

http://www.raymondibrahim.com/11016/muslim-brotherhood-declares-mastership-of-world  und   Jihad Watch

Die Moslem Bruderschaft erklärt die Weltherrschaft zum höchsten Ziel

von Raymond Ibrahim , 12.Januar 2012

Auch wenn viele islamische Führer ihre Bemühungen offen als Teil eines größeren Entwurfes darstellen – der in der Wiedererstehung des Kalifates, das von Natur aus zu allen  nicht islamischen Dingen im Widerspruch steht, gipfelt  – sehen viele westliche Führer nur auf das hier und jetzt, entweder außerhalb des Gesamtkontextes, oder schlimmer noch, in einem falschen Kontext, der auf Wunschdenken  aufgebaut ist.

Unter anderem verleitet diese Kurzsichtigkeit praktisch alle westlichen Politiker dazu, die Gefahren auf lange Sicht hin, zu übersehen und sich ausschließlich auf Gewalt und Terror zu konzentrieren, auf das Greifbare und Temporäre – die Dinge, die mit ihrer Amtszeit zusammenfallen könnten.

Diese eng begrenzte Herangehensweise, führt manchmal zu Absurditäten, so zum Beispiel wenn Paul Stockton von Dan Lundgren befragt, es vor Kurzem in einer Anhörung , ablehnte zuzustimmen, dass Al Kaida „ aus gewalttätigem, islamistischen Extremismus (heraus) handele“, und stattdessen darauf bestand, die Gruppe bestünde lediglich aus „Mördern“. Damit trennte er die Realität von jedem sinnvollen Zusammenhang ab und erfüllte die Obama Doktrin des kenne Deinen Feind nicht.

Natürlich haben alle Islamisten dasselbe Ziel: die Schaffung eines, die Scharia vollstreckenden Kalifates. Der einzige Unterschied ist, dass die meisten umsichtig genug sind zu begreifen, dass eine schrittweise Infiltration und subtile Subversion –Schritt für Schritt, Phase für Phase, Dekade nach Dekade – viel effektiver für die Absicherung ihrer Ziele sind, als offene Gewalt. Dann, einmal an der Macht, „ werden sie viel grausamer werden“.

Übereinstimmend, Dank an den sogenannten „Arabischen Frühling „ und seine westlichen Unterstützer, fühlen mehr und mehr Kleriker, dass sie sich ihrem ultimativen Ziel nähern,  dem Wiedererstehen des Kalifates, dessen Hauptstadt, Jerusalem sein wird. Dieser Scheich zum Beispiel, verkündete kürzlich, dass das Kalifat bald wiederhergestellt sein wird und der Westen die Jizya Steuer zahlen  und sich unterwerfen werde, nach Koran 9:29 und an anderer Stelle –„ sonst werden wir das Schwert an eure Hälse legen!“ Und auch dieser Scheich, der das ungläubige Deutschland als Beispiel anführt. Und natürlich werden die Rufe  nach der Jizya Steuer für Ägyptens christliche  Kopten Tag für Tag zahlreicher.

Nun überdenken Sie die klaren, unmissverständlichen Worte von Prof. Muhammad Badi, dem Führer der Moslem Bruderschaft, zitiert nach Al Masri Al Youm übersetzt von Coptic  Solidarity:

Dr. Muhammad Badi, Oberster Führer der Moslem Bruderschaft, sagte „Die Bruderschaft kommt dem Erreichen ihres  größten Ziels, das sich ihr Gründer, Imam Hassan al – Banna vorstellte, näher. Es wird, durch die   Etablierung eines gerecht und fair regierenden Systems [basierend auf der islamischen Scharia], mit all seinen Institutionen und Vereinigungen, einschließlich einer Regierung die sich zu einem rechtgeleiteten Kalifat entwickelt und der Herrschaft über die Welt“, vollendet. Badi fügte in seiner wöchentlichen Botschaft gestern hinzu [29.12.2011]: „Als die Bruderschaft  ihre Missionsarbeit [da´wa] begann, versuchte sie, die Nation  aus ihrem Schlummer und ihrer Stagnation aufzuwecken, sie zu ihrer Position und Bestimmung zurück zu leiten. In seiner Botschaft während der sechsten Konferenz, definierte der Imam [Banna] zwei Ziele für die Bruderschaft: ein Nahziel, dessen Früchte zu sehen sind, sobald eine Person Mitglied der Bruderschaft wird und ein Fernziel, das das Nutzen von Ereignissen erfordert, das Warten, Treffen angemessener Vorbereitungen und Vorplanungen und eine umfassende und totale Reform aller Aspekte des Lebens.“ Der Führer der Bruderschaft fuhr fort: „Der Imam  [Banna] steckte Ziele für die Transformation ab und detaillierte Methoden, um dieses größte Ziel zu erreichen, beginnend mit dem Reformieren des Individuums, gefolgt vom Aufbau der Familie, der Gesellschaft, der Regierung und dann, dem rechtgeleiteten Kalifat und schließlich, der endgültigen Herrschaft über die Welt.“ [Hervorhebungen eingefügt]

Dennoch, spielt es keine Rolle , wie oft und offen islamische Führer wie Badi ihre hochfliegende Agenda vor der Welt hörbar darlegen. Westliche Führer haben ihre Scheuklappen so dicht geschlossen, vor dem Wort „Demokratie“ erstarrend – selbst wenn die Volksmacht des „Arabischen Frühlings“ in den Faschismus führt (was schließlich das Problem eines Anderen sein wird, nachdem sie ihr Amt verlassen).

Und so ist hier der frühere Präsident, Jimmy Carter, der nicht nur „sehr erfreut“ über die ägyptischen Wahlen ist – trotz der weit verbreiteten Anschuldigungen des Wahlbetruges gegen die Moslem Bruderschaft –  sondern, auf die Frage ob die USA besorgt über den islamistischen Sieg sein müssten antwortete, „ich habe keinerlei Probleme damit und die US Regierung hat ebenfalls keine Probleme damit. Wir wollen, dass der Wille der ägyptischen Menschen zum Ausdruck kommt.“

Dementsprechend können die Moslembruderschaft und all ihre Ableger sich versichert fühlen, dass sie, solange sie sich nicht an direktem Terrorismus beteiligen, ungehindert ihren jahrzehntelangen Marsch zu Wiederbelebung des Kalifates fortführen können, das – wenn Geschichte und Doktrin irgendwelche Indikatoren sind – in seinem Versuch die „Herrschaft über die Welt“ zu beanspruchen, eine globale Bedrohung sein wird.

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