Freiheit oder Knechtschaft – Daniel Greenfield zu Klimakult, Elitismus und zum Wesen der Wissenschaft

http://sultanknish.blogspot.com/2012/02/culf-of-warm.html

Der Kult der Erwärmung

Ende des letzten Jahres posaunten die Medien den „Widerruf“ Richard Mullers, eines Physik Professors an der Berkeley, weithin heraus. Mullers Glaubensbekenntnis wurde von den Fanatikern, die glauben Konversion bedeute die Bestätigung des wahren Glaubens, mit rückhaltloser Schadenfreude aufgenommen. Nun kündigte Dr. Fritz Vahrenholt, ein bekannter deutscher Chemie Professor und grüner Aktivist an, dass er mit einem Buch an die Öffentlichkeit treten werde, das mit der Sichtweise der Erderwärmer bricht. Natürlich würde diese Konversion nicht annähernd die gleiche Prominenz erlangen, ausgenommen dann, wenn die unvermeidlichen Geschichten über Vahrenholt als Werkzeug der Öl Gesellschaften einrasten. Aber die parteiischen Keifereien beiseite lassend, ist es, wenn ein Professor eine Ansicht annimmt, die er zuvor ablehnte, während ein anderer Professor eine Ansicht ablehnt, die er zuvor  innehatte, alles Teil der normalen wissenschaftlichen Debatte. Der Weg von der Hypothese zum felsenfesten Konsens ist ein langer und er endet nicht nur weil Al Gore einen Dokumentarfilm dreht, oder ein paar Werbespots weinende Eisbären zeigen. Positionen werden hinterfragt, Gedanken ändern sich und dann, ein Jahrhundert später, haben   Jungakademiker Spaß daran, die Ignoranz beider Seiten zu bespötteln. Das ist Wissenschaft.

Unglücklicherweise akzeptiert der Kult der Erderwärmer nicht, dass es eine Debatte gibt. Soweit es sie selbst angeht, hat diese Debatte nie stattgefunden, weil es nie nötig war dass sie stattfand, weil sie immer Recht hatten. Sie können Dissens nicht intelligent ansprechen, weil ihre Wissenschaft nicht auf der Entdeckung von Beweisen, die notwendig sind um Konsens herzustellen basiert, sondern auf dem Insistieren, dass es einen Konsens gäbe und es demnach keine Notwendigkeit gäbe, die Beweise zu diskutieren.

In einer gewöhnlichen wissenschaftlichen Debatte mag ein Professor, der eine Seite verlässt und sich einer anderen anschließt, einige gegenseitige Beschuldigungen  und Beschimpfungen verursachen, aber es würde ihn nicht zum Gebannten machen. Aber, so wie das Schwul- sein oder Moslem- sein, das Aufspringen auf den Erderwärmungszug, macht einen zu einem dauerhaften Mitglied und es gibt keinen Raum für einen Wandel des Bewusstseins. Einmal ein Erderwärmer, immer ein Erderwärmer. Das ist keine rationale Position, aber nun, der Kult der Erdeerwärmung ist kein rationaler Glauben.

Wissenschaftliche Debatten haben oft großen Einfluss auf die menschliche Philosophie gehabt, aber die globale Erderwärmung  ist eine der wenigen, deren Implikationen auf die reale Welt so enorm sind, wie die philosophischen Konsequenzen. Auf dem Spiel steht nicht weniger als die Frage, ob jeder Mensch durch eine globale Regierung streng reguliert werden muss um den Planeten zu retten.

Die Erderwärmer haben ihre Agenda mit alarmistischen Ansprüchen und Hysterie vorangetrieben. Sie flogen in Jets rund um die Erde, um zu argumentieren, dass jeder für seinen CO2 Fußabdruck besteuert werden müsse. Sie haben jeden, der gegen sie aufstand verleumdet und eingeschüchtert. Das ist nicht das Verhalten von Leuten, die über Zahlen diskutieren, das ist eine Schlacht um viel größere Ideen.

Wenn Sie glauben, die Freiheit sei das Zentrum dessen, was es bedeutet Mensch zu sein, dann sind die Erderwärmer und das wofür sie stehen für Sie instinktiv abstoßend. Auf der anderen Seite, wenn Sie glauben, dass die menschliche Gesellschaft zur Besserung aller, in ein moralisches Kollektiv hinein organisiert werden muss, dann bedeutet die Idee der Erderwärmer ein Weckruf der uns zu Formation und Stechschritt zwingt – in recycelten Gummischuhen in eine grüne Zukunft.

Das ist eine Übertreibung, aber das ist es, wohin Debatten über die richtige Rolle des Menschen zu geraten tendieren. Wir kämpfen keine Kriege über Temperaturkurven. Die Passionen sind auf beiden Seiten durch viel größere Themen motiviert.

Es geht nicht um Wissenschaft, es geht um den fortgesetzten Kampf um die Industrialisierung, die moderne Gesellschaft und die Rechte des Individuums, gekleidet in das Gewand einer Theorie. Und ganz wie eine Debatte über den IQ von Minderheiten nie eine emotionslose Untersuchung sein wird, wird es eine Debatte darüber sein, ob die Welt besser dran wäre, wenn wir nie existiert hätten –  was das Leitmotiv der Umweltbewegung ist.

Der Platz des Menschen im Universum ist keine Frage, die die Wissenschaft beantworten kann, aber wie so viele andere kontroversen Angelegenheiten, kann sie durch die Herstellung eines wissenschaftlichen Konsensus, der die eine Position oder die andere  stützt, beeinflusst werden. Noch wäre dies das erste Mal, dass die Wissenschaft auf diese  Weise benutzt wurde. Es bedarf einer großen Portion Demut, nach draußen zu schauen, ohne dem vorzugreifen, was dort draußen ist. Wenn diese Demut fehlt, dann kommen die gelehrten Professoren stattdessen mit dem daher, was sie in sich selbst sehen.

Unglücklicherweise ist es das, worum sich die Debatte tatsächlich dreht. Die Welt ist nicht in Gefahr, aber die menschlichen Wesen sind es, wie üblich im Gerangel darüber, wie die Welt sein sollte.

Die Debatte ist keine rein philosophische. Wie bei allen Debatten über die Natur des Menschen, stehen ein Glaubensbekenntnis und Geld auf dem Spiel. Gewinnen die Erderwärmer, dann macht die Umweltbewegung einen weiteren Schritt vorwärts bei der Erschaffung einer post-religiösen spirituellen Krise, für die sie die Lösung besitzen und einen Auftrag für nahezu unbegrenzte Macht über die Menschheit, über jede Nation und jedes Individuum. Diese Macht setzt sich in konkreten Reichtum um, den viele der „Experten“ bereits erfahren. Aber ihre Investitionen ruhen auf dem Fundament dessen, was vermeintlich eine „grüne“  Revolution sein soll, die jeden besteuert sehen wird, um uns vor uns selbst zu retten.

Es ist schwer emotionslos zu sein, wenn Erfolg oder Scheitern Ihrer Theorie, gewaltige Auswirkungen auf Ihre Karriere, Ihren Wohlstand, den Status Ihres Feldes und den Triumpf Ihrer Weltsicht über die gesamte Menschheit hat. Menschen haben für weniger gemordet. Ein paar gefälschte Diagramme und das Dämonisieren der Opposition sind Kleinigkeiten im Vergleich.

Ein Kredo braucht eine Krise. Eine „wenn das so weiter geht“ Warnung, die im Untergang, dem Armageddon und dem Zusammenleben von Hunden und Katzen in Sünde endet. Ohne eigentliche Gottheit, sind die einzigen Flüche, die den Umweltschützern zur Verfügung stehen, die der Wissenschaft. Und so sprechen sie ihre Flüche im Namen der Wissenschaft, was eine Unannehmlichkeit bedeutet, denn wenn sie nicht wahr werden, zerstört  das die Glaubwürdigkeit der wirklichen Wissenschaft. Aber nachdem vernünftige Untersuchung Beiseitegeschoben wurde, hat der Kult der Erderwärmer keinen Bedarf an Wissenschaft, ausgenommen, als ein Totem um es über den Massen zu schwenken. Sie wollen nicht Wahrheitssuchende sein, sondern die exklusiven Besitzer der absoluten Wahrheit. Und so funktioniert die Wissenschaft nicht.

Wie die Wall Street, ist die globale Erwärmung zu groß geworden zum Scheitern. Zu viele bekannte Namen haben sich der Sache verschrieben. Zu viele seriöse Leute haben mit den Köpfen genickt und sie als offensichtliche Wahrheit akzeptiert, die unzulässig beschämt würden, wenn bewiesen würde, dass die ganze Sache nichts als ein gigantischer Schabernack war. Zu viele Wirtschaftsführer und Regierungen haben beträchtliches Geld hinein gesteckt, um es einfach abzuschütteln. Und ein Großteil der europäischen und amerikanischen Politik wurzelt heute in der globalen Erderwärmung.

Egal, was für Forschungsergebnisse auftauchen, diesem  Lügengebäude kann der Einsturz nicht erlaubt werden. Es mag ein wenig umgebaut werden, an der Seite gemeißelt, an Stellen überpinselt, aber es kann niemals umgestürzt werden, denn zu viel anderes würde mit ihm zusammen einstürzen. Die globale Erwärmung ist zur Berliner Mauer geworden, nicht nur der Linken, sondern des gesamten Establishments.

Würde der Kult der Erderwärmung ins Taumeln geraten, wäre das erste Opfer  die technokratische Gesellschaft, die auf dem unvernünftigen Vertrauen in Experten und Harvard Menschen aufgebaut ist , die immer wissen was sie tun und wie es zu tun ist – besser als wir es tun können. Plötzlich würden all diese smarten Leute überhaupt nicht länger so smart erscheinen und unsere Republik des New Deal und der New Frontier würde als Cluster korrupter, einfältiger Idioten enthüllt, die  die Sachen auch nicht besser regeln, als jeder andere  in ihrer Position auch.

Das Schlimmste, was man über einen Präsidentschaftskandidaten sagen kann ist, er sei dumm. Nicht weil sie es nicht wären, die meisten sind es, sondern weil das derzeitige Regime darauf aufgebaut ist, und zu überzeugen, wir hätten unsere Freiheit für eine Meritokratie der Besten und der Klügsten aufgegeben. Leute, die keine Fehler machen, weil sie in all die richtigen Schulen gegangen sind, all die richtigen Bücher gelesen haben und an all den richtigen Orten nicken. Wenn die Menschen merken würden, dass es ihre einzige wirkliche Begabung ist, überzeugend für Positionen zu argumentieren, die auf Phrasen basieren, ohne die Fähigkeit über den Rand zu schauen oder die Verdienste des Systems zu beurteilen, oder auch nur die Auseinandersetzung, dann würde das Regime nie mehr so sein wie zuvor.

Die Weise in der das System tatsächlich funktioniert, ist, dass Experten Führern sagen, was sie denken sollen, die Politiker sagen den Lobbyisten was sie denken sollen, die Lobbyisten sagen den Beratern was sie den Politikern sagen  sollen  und dann steigen die Politiker auf die Bühne , lassen ihr schönstes Lächeln erstrahlen und sagen uns was wir denken sollen. Verglichen mit der Absurdität dieser Pipeline, die der Welt eine unheilvolle Politik im Namen der Rettung des Planeten vor der Menschheit aufzwingt , ist die Entdeckung, dass all die Banken mit imaginärem Geld spielen, eindeutig milde.

Die globale Erwärmung ist nicht nur das Versagen eines beträchtlichen Happens des wissenschaftlichen Establishments  Theorie vor Ideologie zu setzen, sie repräsentiert auch das Versagen des gesamten Prozesses, durch den der Westen über eine beängstigende Anzahl von Jahren regiert wurde. Es ist eine Demonstration dafür, wie eine Handvoll von Menschen in prominenten Positionen, ansonsten inakzeptable Maßnahmen, durch das Fabrizieren von Krisen durchdrücken und durch Geschäftswelt und Regierungen einspeisen können. Das ist der Knacks in unserem gesamten Regierungssystem.

 

Wenn Sie die Auswirkung des ganzen verstehen, dann fangen Sie an die daraus folgenden Konsequenzen auf die progressive Technokratie zu verstehen und deren geistlosen Elitismus, der die Meinungsführer benutzt, um reale Führer anzutreiben und ganze Agenturen unterhält, die sich der Beeinflussung der Meinungsführer widmen . Es wird keine Mobs in den Straßen geben oder Plätze voller Protestierender, stattdessen wird die gesamte Infrastruktur, deren gesamter Zweck ist, nicht dumm auszusehen, sehr dumm aussehen.

Dumme Führer mögen kein allzu großes Problem in einer Demokratie sein, in der die Menschen berechtigt sind jeden Idioten zu wählen, den sie wollen, aber es ist in einer Theokratie inakzeptabel, in der die  Führer Wahlen gewinnen können, hauptsächlich aber  den Konsens der Eliten gewinnen. Wenn diese Eliten und ihre Technokratie nicht länger den Maßstab für alles setzen, dann ist der Kaiser nackt und plötzlich könnten Wahlen wieder etwas bedeuten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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