Israel und die Zukunft des Westens – Daniel Greenfield

http://frontpagemag.com/2012/04/26/israel-and-our-future/ 

Israel und die Zukunft des WestensDaniel Greenfield, 26.April 2012

Israels jüdische Bevölkerung nähert sich sechs Millionen. Wenn die aktuellen Geburtenraten gleich bleiben, wird dieser Meilenstein zur Zeit des nächsten Unabhängigkeitstages erreicht sein. Wenn es einen geben wird.

In den fünfundsechzig Jahren, die das wiederbelebte Land existiert, gab es eine dramatische Bevölkerungsverschiebung. West-, Osteuropa und  Russland, wo die Mehrheit der westlichen Juden einmal lebte, beherbergen heute einen Bruchteil der jüdischen Bevölkerung. Die moslemische Welt, früher  Heimat der Mehrheit der Juden des Ostens, ist kaum einer Erwähnung wert.

Global ist die jüdische Bevölkerung zwischen Israel und den Vereinigten Staaten aufgeteilt. Israel ist Heimat der Mehrheit der Juden der Welt, aber kombiniert ist die jüdische Anglosphäre noch immer größer, nicht so sehr des Vereinigten Königreiches wegen, sondern wegen Nord Amerika, das die größte Zahl von Juden beherbergt. In einer Entwicklung, die vor einem Jahrhundert nahezu unverständlich gewesen wäre, spricht die Mehrheit der Juden der Welt Englisch oder Hebräisch. Kleinere Mengen sprechen Französisch und Spanisch, aber in der nächsten Generation wird kaum einer Russisch oder Arabisch sprechen.

Die Majorität der Juden lebt in der amerikanischen Hemisphäre. Wenn wir Israel abziehen, würden die östliche Hemisphäre gerade einmal zehn Prozent aufbieten, denn ihre Juden zogen zum größten Teil entweder in die westliche Hemisphäre oder nach Israel.

Israel ist der letzte jüdische Außenposten in der östlichen Hemisphäre. Die letzte signifikante jüdische Bevölkerung dort sind entweder weit im Westen, im Vereinigten Königreich und Frankreich oder zurückgebliebene Bevölkerungen in Russland und in der Ukraine. Letztere haben keine Zukunft und die erstgenannten schwinden unter dem Druck der anwachsenden moslemischen Population in Europa.

Über das Jahrhundert hinweg, bewegten sich die Juden nach Westen, wenn auch nicht schnell genug den Nazis und Kommunisten zu entkommen. Die Migration sammelte Juden des Nahen Ostens und osteuropäische Juden, eine Handvoll  Versprengter an den westlichen Ufern Europas zurücklassend, während die Mehrheit entweder in Israel neu begannen oder nach Amerika, Kanada oder Latein Amerika gingen.

Juden sind oft als „Kanarienvogel im Bergwerk“ bezeichnet worden und entsprechend könnte die jüdische Migration ihren Schatten auf die Migration der Christen aus der östlichen Hemisphäre vorauswerfen.

Die christliche Bevölkerung des Nahen Ostens scheint den Weg der jüdischen Bevölkerung zu gehen. Als Sklaven der moslemischen Propaganda, beschuldigen die Medien Israel für das Verschwinden der Christen Bethlehems, aber wie erklärt man den allgemeinen Niedergang der regionalen Christenheit und Exodus?

Der Fall Ägyptens in die Hände der Moslem Bruderschaft, der Türkei in die Hände der Islamisten der AKP und die hohe Wahrscheinlichkeit einer Übernahme Syriens durch die Bruderschaft und  der Übernahme des Libanon durch die Hisbollah, neben der moslemischen Kontrolle über Gasa und die West Bank stellen das Ende der verbliebenen Zentren der Christenheit im Nahen Osten dar. Eine nahe Zukunft, in der Israel der letzte verbleibende sichere Ort der Christenheit im Nahen Osten ist,  ist nicht schwer vorauszusehen.

Was den Christen im Nahen Osten geschieht, ist was den Juden des Nahen Ostens bereits geschehen  ist. Anders als die Juden haben die Christen keinen eigenen Staat in der Region. Was dem noch am nächsten kommt ist der Libanon, der als hässliches Beispiel dafür dient, wie der binationale  jüdisch – moslemische Staat, den manche fordern, wirklich aussehen würde.

Hätten die Christen den Libanon in ein christliches Israel verwandelt, dann wären sie fähig gewesen in der Region zu überleben. Die Christen im Nahen Osten sind im Durchschnitt besser gebildet und erfolgreicher als der Kult eines Massenmörders, der die Region kolonisiert hat. Ein christlicher Staat im Nahen Osten hätte seine moslemischen Nachbarn in jedem Sinne des Wortes überragt. Aber stattdessen wurde die Koexistenz versucht und sie scheiterte. So wie sie in Europa scheitert.

Die Auswanderung europäischer Christen geschieht auf einem niedrigeren Niveau, aber sie geschieht dennoch. Eine Umfrage der Times fand heraus, dass 42% im Vereinigten Königreich zu gehen wünschen. Es ist eine sichere Annahme, dass diese 42% nicht aus den Reihen der bärtigen Asylbewerber kommen und den Sozialhilfejägern des East End. Das Vereinigte Königreich sieht die größten Einwanderungsraten in der jüngeren Geschichte, bis zu drei pro Minute verlassen das Land, die Mehrheit wandert in Richtung der weiter entfernten Ecken der Anglosphäre.

Nicht alle Europäer haben das gleiche linguistische Unterstützungssystem früherer Kolonien, was die Auswanderung schwieriger macht. Migration aus den Niederlanden hat nie gekannte Höhen erreicht, mit Richtung  auf  die gleichen Plätze, entweder außerhalb der Hemisphäre oder ins entfernte Australien oder Neuseeland. Die Portugiesen gehen nach Brasilien und die Spanier, Griechen und Italiener benutzen ebenfalls den Ausgang. Wenn auch dieser Prozess noch nicht einschneidend erscheint, ist er die Eröffnungsrunde einer Migration, die die moslemische Kolonisierung Europas drastisch beschleunigen wird – mit der dazugehörigen fortschreitenden Gewalt.

Europäische Christen folgen dem Weg der europäischen Juden, wie auch die Christen des Nahen Ostens dem Weg der Juden des Nahen Ostens folgen, auf der Suche nach Stabilität, Sicherheit und Möglichkeiten außerhalb ihrer Länder, die auf dem Weg sind unbewohnbar zu werden. Die meisten gehen nicht weil sie sich des Problems bewusst sind, sondern weil sie sich der Folgen bewusst sind.

Israel ist ein nicht-moslemisches Land in einer Region, in der nach Jahrhunderten der Eroberungen keine nicht-moslemischen Länder mehr sein sollen. Es ist eine indigene Minorität, die versucht die Fahne in einer arabisierten Region hochzuhalten und sie kann nur überleben, wenn sie in allem was sie tut erfolgreich ist. Es hat es geschafft, allen Widerständen zu trotzen. Wie die Armenier, hat es bewiesen, dass es für eine indigene Minderheit möglich ist, einen erfolgreichen Staat aus einer Diaspora aufzubauen und gegen die moslemische Aggression zu verteidigen. Diejenigen, die die Geschichte nicht kennen, mögen das Kolonisation nennen, aber tatsächlich steht es für indigene Völker, die den moslemischen Kolonialismus rückgängig machen.

Im schlimmsten Fall für Europa werden vielleicht eines Tages Amerikaner und Australier England und Schottland rückbesiedeln, so wie die Juden Israel besiedelten. Aber die größere Frage wird sein, wer Australien und Amerika besiedelt. Ein Rückzug über den Ozean in einen anderen Kontinent ist keine wirkliche Lösung. Nicht im Zeitalter der Flugzeuge, die ebenso leicht tausende von moslemischen Siedlern transportieren können wie auch von moslemischen Passagieren gekapert und in Wahrzeichen und Regierungszentralen gerammt werden können.

Israel könnte das letzte Bollwerk sein. Selbst wenn es fällt, war es ein edleres Bemühen, als vorzugeben, nichts liefe falsch, während man durch die Tür in andere Kontinente  strebt, wo es länger dauern wird, bevor der Jihad die Enkelkinder erreicht.

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