Al Kaida an Welt – Wir sind schon lange in Syrien !

http://www.breitbart.com/Big-Peace/2012/05/10/Al-Qaeda-Ladies-Choir-Struts-Its-Stuff-in-Rebel-Syria

Al-Kaida Damenchor gockelt in Syrien

Von John Rosenthal

Mitte Februar warnte der Direktor der National Intelligence Behörde, James Clapper, dass al-Kaida die syrische Opposition „infiltriert“ habe. Zu etwa gleicher Zeit, begannen Videos im Internet aufzutauchen, die deutlich enthüllten, was für eine Untertreibung – höflich gesagt – Clappers Bemerkung darstellte. Die Videos zeigen syrische Rebellenbrigaden, die stolz mit der Al Kaida Flagge posieren und Demonstranten, die sie hochhalten. („Al Kaida Rebellen in Syrien“ hier ) Das war keine „Infiltration“ im Sinne der Bedeutung  des Wortes als List und Gerissenheit, sondern vielmehr eine offene und veröffentlichte  Verbindung.

Inzwischen ist ein sogar noch aufschlussreicheres Video ans Tageslicht gekommen. Es zeigt Demonstranten in einem öffentlichen Platz in Syrien, die die Al Kaida Flagge hochhalten und „Allahu Akbar“  singen. Was allerdings besonders bemerkenswert an diesem Video ist, ist dass die Demonstranten Frauen sind. Die Frauen sind voll verschleiert, vom Kopf bis zu den Füßen, mit schwarzen Niqabs oder Gesichtsschleiern, die alles außer den Augen bedecken. Zusätzlich zur unverwechselbaren schwarzen Flagge, schwenken einige von ihnen die grün weiß schwarze Fahne der syrischen Rebellion.

Beides, ein Schild in der Mitte der Demonstration und ein Blatt Papier, das am Ende des Clips in die Kamera gehalten wird, identifizieren die Örtlichkeit als Hraytan, einen Vorort der nördlich gelegenen  Stadt Aleppo. Aleppo war im Februar und im März Ziel von Selbstmordanschlägen. Die geschriebene Botschaft, die am Ende des Clips in die Kamera gehalten wird, nennt das Datum der Demonstration in Hraytan , den 21 Januar.

Nach dem Video gefragt, identifizierte der französisch syrische Spezialist Frédéric Pichon nach den beschriebenen Bildelementen als Hraytan. Pichon bemerkte, dass wenn auch die Umgebung wie eine syrische Stadt aussehe , „der Stil (der Demonstration und der weiblichen Demonstranten) viel mehr saudisch sei – was bedeutet wahabi.“ Wahabismus ist die puristische, ultra- konservative Form des Islam, die in Saudi Arabien vorherrscht. Pichon fügte hinzu, nach vierzig Jahren der säkularen Bathherrschaft, seien Verhüllungen, wie sie im Video zu sehen sind, nicht typisch für Syrien.

Saudi Arabien und die andere  Öl Monarchie, Katar, sind führende arabische Mitglieder der internationalen Koalition die auf den Sturz des Assad Regimes abzielt. Es ist nicht klar, ob das Auftauchen des Kleidungsstil der Wahabisten ein Nebenprodukt der anti-Assad Rebellion ist, oder ein Resultat früherer Saudi finanzierter Bemühungen der re-Islamisierung  der syrischen Gesellschaft.

Auch wenn dies von den westlichen Medien weitgehend ignoriert wurde, sah man beim Bosnienkrieg der frühen 90er Jahre einen starken Zufluss ausländischer Mujahidin, nach Bosnien,  einschließlich Al Kaida naher Elemente und den Aufbau wahabistischer Gemeinden auf bosnischer Erde. Der neuere bosnische Film Na Putu („Zwischen uns das Paradies““) zeigt das Leben in einer dieser wahabistischen Gemeinschaften. Einer der ausländischen Mujahidin, von dem bekannt ist, dass er in Bosnien gekämpft hat, ist kein anderer als Khalid Sheikh Mohammed, der später der zentrale zum Koordinator der Al Kaida und vermutlichen  „Mastermid“ der Anschläge des 11.September wurde.

Ein weiterer mit Al Kaida verbundener Bosnien Veteran ist Reda Seyam: der vermutliche Finanzier des Bombenanschlags von Bali des Jahres 2002. In ihren unter Pseudonym in Deutschland veröffentlichten Memoiren beschreibt Seyams ex- Ehefrau Regina Kreis, wie sie Zeugin der Hinrichtung eines serbischen Gefangenen durch ein Erschießungskommando, bestehend aus Frauen der Mujahedin, wurde. Kreis zufolge war der damals in Deutschland lebende Ramzi Binalshibh während des Krieges ebenfalls vor Ort. Beide, Mohammed und Binalshibh stehen zur Zeit in Guantanamo vor Gericht.

Eine Kopie des Videos der Demonstration in Hraytan, kann bei Breitbart TV angesehen werden. Das Video wurde vor Kurzem auf der „Regime freundlichen“ syrischen Wahrheits- Website gepostet. Diese Kopie habe ich verwendet, da sie vermutlich erreichbar bleiben wird. Es sollte aber erwähnt werden, dass das Video ursprünglich am 21.Januar, dem Tag der Demonstration, von einem offensichtlichen Unterstützer der Rebellion, eingestellt wurde. Dass das Original Publikum des Videos positiv zur Demonstration und ihrer Botschaft eingestellt ist, kann leicht auf der entsprechenden YouTube Seite gesehen werden, die ich als Screenshot bereit stelle. Sehen Sie, das Video erreichte 73 „likes“ und nur 3 „dislikes“.

Ein sprechenderes Beispiel dessen, was Andy McCarthy als „willentliche Blindheit“ beschreibt, ist kaum vorstellbar: die Opponenten Assads können ihre Zugehörigkeit zum rückschrittlichsten  Teil des derzeitigen Islam zur Schau stellen – die Al Kaida Flagge im hellsten Tageslicht zeigen und sogar ein Video dazu ins Internet einstellen – und immer noch weigern sich die amerikanische Regierung und die amerikanischen Medien, die Realität des islamischen Extremismus zu sehen, die direkt vor ihren Augen liegt. Die Haltung der Medien ist möglicherweise im heutigen Kontext noch wichtiger, denn es ist die „willentliche Blindheit“ der amerikanischen Medien, die die amerikanische Öffentlichkeit zu unwillentlicher Unwissenheit über die Wahrheit der syrischen Opposition verurteilt.

Während amerikanische Entscheider und Redakteure fortfahren, ihre Augen weit geschlossen zu halten, explodieren weiter Bomben in Damaskus und anderen syrischen Städten, werden Zivilisten in Anschlägen zerfetzt, die alle Anzeichen von Al Kaida Attacken haben, die Amerika vor nur wenigen Jahren noch dazu  heranzog, den Irak zu verurteilen und dort zu kämpfen. Mit der Unterstützung der syrischen „Opposition“, die die gleiche Fahne führt, wie Al Kaida im Irak und die gleichen barbarischen Methoden anwendet, hat Amerika jede Glaubwürdigkeit  bei dem was einmal als Krieg gegen den Terror bekannt war, verloren.

John Rosenthal schreibt über europäische Politik und transatlantische Sicherheitsfragen. Sie können seine Arbeiten bei http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/1594032653 oder auf http://www.facebook.com/johnrosenthal.transint lesen.

Al Kaida an Deutschland – hier sind wir auch!  Reda Seyam, 11.5.2012, kurz bevor er zuschlägt.

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