Zerstörung des Konsulats in Bengasi “ ein katastrophaler Verlust an Geheimdienst Informationen“

HOT AIR: Zerstörung des Konsulats in Bengasi “ ein katastrophaler Verlust an Geheimdienst Informationen“

Ed Morrissey, 24.9.2012

Unter den noch offensichtlicheren Katastrophen des Terrorangriffs auf unser Konsulat in Bengasi – der Verlust eines hingebungsvollen Diplomaten in  J. Christopher Stevens und drei mutigen Amerikanern, die versuchten die Station zu verteidigen – ist vermutlich für unsere Counter Terror Operationen in der Region ein noch bedeutenderer Verlust. Die New York Times berichtete letzte Nacht, dass die CIA den Verlust des Konsulats in Bengasi als einen “ katastrophalen Verlust an nachrichtendienstlichem Material“, was sogar noch mehr Fragen über die Sicherheit des Standortes erfordert:

NYT, Der Angriff in Bengasi, Libyen, der Botschafter Stevens und drei weitere Amerikaner tötete,  brachte der Central Intelligence Agency (JJ: wurde nach 9.11. als übergeordnete Behörde zur Koordination der Geheimdienst Informationen gegründet), in  einer Zeit der zunehmenden Instabilität, einen massiven Rückschlag in ihren  Anstrengungen der Sammlung von Informationen. 

Unter den mehr als zwei Dutzend amerikanischen Mitarbeitern, die, nach dem Angriff…, aus der Stadt evakuiert wurden, waren etwa ein Dutzend CIA Agenten und Vertragspartner, die eine bedeutende Rolle  bei der Verwaltung von Observationen und dem Sammeln von Informationen im Feld militanter, bewaffneter Gruppen in und rund um die Stadt. 

„Es ist ein katastrophaler Verlust …“, sagt ein amerikanischer Mitarbeiter, der in Libyen gedient hat … „Uns wurden die Augen ausgestochen.“ 

… hat das FBI eigentlich begonnen, den Tatort zu untersuchen? Laut CBS News heute Morgen ist die Antwort nein.

Video, sinngemäß: Was wir wissen ist, dass das Außenministerium keine einzige Frage zum Angriff beantworten will. Was dort geschehen ist, sagen sie, ist tabu weil es eine Geheimdienstangelegenheit ist. … Das FBI ist noch nicht einmal in Bengasi. Sie haben den Tatort nicht gesichert,  daher können Journalisten dort durch wandern.

 

JJ: Die Reporterin nimmt Bezug auf das Tagebuch des Botschafters, das CNN Leuten beim Durchstöbern des Tatortes in die Hände fiel (wie es heißt…). Der Botschafter schrieb darin über die zunehmende Zuspitzung der Sicherheitslage, CNN nutzte das Tagebuch heimlich für seine Berichterstattung. Ein weiterer Hinweis auf die drohende Gefahr ist eine kleine Nachricht, die einer der Getöteten, an Freunde schrieb. „Wenn ich diesen Tag überlebe…“ Er berichtete von den libyschen „Sicherheitsleuten“ der Botschaft, die das Gelände (kurz vor dem Anschlag) fotografierte. Die beiden ex Navy Seals waren nicht für den direkten Schutz zuständig und begaben sich freiwillig in den Kampf, den Tyrone Woods und Glen Doherty nicht überlebten. 

Innerhalb von 90 Minuten war Obama über den Anschlag informiert worden. Während der Botschafter gefoltert wurde (er war über zehn Stunden „verschwunden, schlief Obama tief und fest und ließ sich erst am späten Morgen des nächsten Tages weiter  unterrichten… Anschließend, bereits informiert, dass es sich um einen Terroranschlag gehandelt hatte und nach einer Erklärung für die Presse im „Rose Garden“  bei der er alle Versuche der „Herabsetzung von Religionen“ verurteilte, wie auch die Gewalt, flog er nach Las Vegas zu einem Wahkampfauftritt.

Später lobte er, in einem Interview den „Arabischen Frühling“ und  nannte er die Geschehnisse um 11.9.2012 einen „Bump in the road“ – einen Stolperstein auf dem Weg. 

Morrissy weiter:

… Die Analyse der NYT zu dem Angriff zeigt sogar noch zusätzlich, wie dumm das erste Narrativ (spin) der Regierung war. Der Stützpunkt war gefährdet, etwas, was Stevens augenscheinlich wusste, so wie auch ihr Rückzugsort, das Safe House, was er zu spät merkte. Das legt stark nahe, dass die Terrornetzwerke die diesen Angriff ausführten, wichtige Informationen zu der US Botschaft im östlichen Teil Libyens hatten und nicht nur aus Prestigegründen angriffen. Diese Netzwerke haben, seit die US geführte Militärmission Gaddafi absetzte, angefangen, viel offener zu operieren und die CIA musste Gruppen wie al-Kaida im islamischen Maghreb und Ansar al-Scharia nachspüren.

Nun da wir wissen, dass diese Station, in einem Gebiet, voller Terrororganisationen, gegen die wir die letzten elf Jahre kämpften, für die amerikanische Aufklärung, zentral war, bleibt einem nur die Frage, warum sie so schlecht geschützt wurde. Diese Frage war bereits ohne die CIA Verbindung relevant, da das Terrornetzwerk Bengasi für Amerika bereits zum unsicheren Ort für normale diplomatische Aufgaben gemacht hatte. Wenn das ein so wichtiger Aufklärungsposten war, wie der NYT Bericht nahelegt, können die schwachen Sicherheitsvorkehrungen nur als erstaunlich inkompetent – und eine große Anhörung im Kongress wert sein.

Das Ergebnis aber ist, dass wir, für die Verfolgung der Spur der radikalen Islamisten, die durch die NATO Intervention, für die Obama sich einsetzte, frei gesetzt wurden, einen wichtigen Posten verloren haben. Es ist nichts weniger als eine Katastrophe für die Sicherheit Amerikas. (JJ: und die Europas, das nur einen Spucknapf entfernt vom neuen Terrorparadies offen da liegt)

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