Mit Worten gegen die Bestie – Bericht von der OSCE Konferenz

Gates of Vienna:

Dieser Bericht wurde von Elisabeth Sabaditsch Wolff verfasst. Sie war Teil des Teams dass die Bürgerrechtsbewegungen vertritt, ACT For America, Bürgerbewegung Pax Europa (BPE), die Stresemann Stiftung und die  Civil Liberties Alliance (ICLA)

Die Schlacht hat begonnen, von Elisabeth Sabaditsch -Wolff 

Eine ansehnliche Delegation von Repräsentanten des Counterjihad, nehmen zurzeit an der OSCE Konferenz, genannt ‚2012 Menschliche Dimension Durchführungs- Treffen. In dieser  Zusammenkunft wird in einem Plenum, zusammengesetzt aus Diplomaten der Teilnehmerstaaten (OSCE Jargon für Mitgliedsstaaten), Repräsentanten von internationalen Organisationen und, besonders wichtig, Vertreter der Zivilgesellschaft, der Stellenwert der Menschenrechte in der OSCE Region diskutiert.

Die Leser sollten sich des hohen Status gewahr sein, den die Zivilgesellschaft in der OSCE gewährt wird, ein Status, der in keiner anderen internationalen Organisation weltweit eingeräumt wird. Wir genießen vollkommene Gleichstellung mit den teilnehmenden Staaten, das bedeutet, wir haben das Recht zu sprechen; tatsächlich werden sogenannte „Interventionen“ im Plenum gefördert, die diplomatischen Delegationen haben das exklusive Recht zu Antworten.

Das letzte Mal  besuchte ich im Jahr 2009 ein HDIM Treffen, danach wurde ich den österreichischen Behörden gemeldet und für die folgenden zwei Jahre in ein Gerichtsverfahren verwickelt, wie die meisten von Euch wissen. Eine Delegation der ICLA war im letzten Jahr anwesend.

Hier sind einige Beobachtungen von der gestrigen Veranstaltung zu „Gedankenfreiheit, Gewissensfreiheit und Glauben“.

Gegen alle Erwartungen war die Rednerliste voll, aber nicht überladen. Jeder, der etwas zu sagen hatte, bekam eine Chance es zu sagen. Das wurde von Vertretern der ICLA, BPE, ACT! For America 5280 Koalition und der Stresemann Stiftung wahrgenommen.

Interessanterweise trug die Vorsitzende einen islamischen Schleier. Während offensichtlich Moslems den wichtigen Sitz halten, so konnte man rechtmäßig verlangen, dass sie während dieser Zeit ihren persönlichen religiösen Glauben zurückstellen und neutral die Funktion in der OSCE erfüllen.

Die OIC Vertreter Repräsentanten (COJEP, Europäische Moslem Initiative für sozialen Zusammenhalt) sprachen, wie auch eine Dame von CAIR-CAN. Die Message war immer die gleiche: „Wir sind hier, wir wollen Sonderrechte, es mag Angst geben aber die ist unbegründet und ein klares Zeichen der Islamophobie der begegnet werden muss – dass sie eine Gefahr für den Weltfrieden ist.“

Wir waren sprachlos, Bashy Quraishy, einen Vertreter der EMISCO, etwas, was wir als nur leicht verschleierte Drohung interpretierten in seiner Rede aussprechen zu hören: „Wenn die Dämonisierung des Islam nicht aufhört, ist das eine Gefahr für den Weltfrieden“. Wir haben diese Bemerkung gefilmt.

BPE und ICLA antworteten auf die Drohung, ihre Besorgnis äußernd, dass das Plenum und die OSCE der falsche Ort für Drohungen sei und das dieses Verhalten zurückgewiesen werden muss.

Die Europäische Moslem Initiative für sozialen Zusammenhalt betrat anschließend die  Bühne, pickte sich BPE heraus indem sie behauptete wir würden Lügen über den Islam verbreiten. Er war extrem wütend und ich war froh, dass wir im Plenum waren, denn ich konnte den Zorn sich im gesamten Raum verbreiten fühlen. Die OIC Seite glaubte sich offensichtlich nicht in der Defensive.

Das ist eine der wichtigen Beobachtungen, die wir gestern machten: es fand eine Gezeitenwende statt. Die Freiheitsliebenden sind nicht länger in der Defensive; das Gegenteil trifft zu. Die OIC Seite war isoliert: der Counterjihad erfuhr viele unterstützende ‚Daumen hoch‘ Gesten. Wir fanden neue Verbündete.

Zuletzt, war ich mehr als überrascht, ein Mitglied der MPAC die Bühne für die US Delegation betreten zu sehen. Seit wann repräsentiert MPAC die US Regierung? Und mit diplomatischem Status! Das ist falsch und empörend. Wir fragen unsere Freunde im US Repräsentanten Haus einzuschreiten.

Mit der US Verfassung auf der Kippe und dem ersten Verfassungszusatz unter der Bedrohung der moslemischen Forderung der Kriminalisierung der „Islamophobie“, war es bizarr die US Delegation das Gespenst im Raum ignorierend, durch die Beschäftigung mit LGTB Angelegenheiten als „Verteidiger des Pluralismus“ posieren zu sehen.

Auch wenn ich diese Worte zu verwenden verabscheue, meine Schlussgedanken sind folgende: Die Schlacht hat begonnen. Die beiden Seiten – Verteidiger der Freiheit und die die den Tod lieben und die Unterwerfung – sind nun in direktem Gegensatz.

Mögen die Kräfte des menschlich Guten sich durchsetzen. Nichts weniger verdienen unsere Kinder.

Wer Elisabeth Sabaditsch – Wolff noch nicht kennt, hier eine Rede, die sie bei der Konferenz für Menschenrechte und Meinungsfreiheit, die die International Civil Liberties Alliance im EU Parlament organisierte, gehalten hat. Elisabeth Sabaditsch – Wolff ist im Vorstand der Bürgerbewegung Pax Europa.

 Der Todeskampf der Redefreiheit in Europa 

EuropeNews 14 Juli 2012 ,  Elisabeth Sabaditsch-Wolff, ICLA

9. Juli 2012, Europäisches Parlament, Brüssel

Ich trete hier in der Stadt Brüssel im Jahr 2012 vor Sie, fast fünf Jahre nachdem ich an gleicher Stelle und mit derselben Absicht auftrat.

Brüssel ist die „Hauptstadt Europas“ und sollte nach jedem Recht eine aufgeklärte Stadt sein, im Herzen eines aufgeklärten Kontinents.

Aber so ist es nicht. Die nicht zur Verantwortung zu ziehende Bürokratie der Europäischen Union wird nun weithin als „sanftes“ totalitäres Regime betrachtet – und ständig wird es härter.

Das hätte nicht möglich sein sollen. Unsere Grundrechte wurden uns lange garantiert – zuerst von der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die von den Vereinten Nationen 1948 verabschiedet wurde und die dann vom Europäischen Rat 1950 durch die Europäische Konvention für Menschenrechte untermauert wurde, die später von der Europäischen Union angenommen wurde. Unsere individuellen Länder haben dieselben Grundrechte zusätzlich in ihren eigenen Verfassungen kodifiziert.

Diese Rechte schließen die individuelle Gewissensfreiheit, die Versammlungsfreiheit und das Recht ein, unsere Religion frei auszuüben, oder überhaupt keiner Religion anzugehören. Und vielleicht das Wichtigste von allem, sie schließen das Recht ein, unsere Meinungen frei auszusprechen und ohne Behinderung zu veröffentlichen.    weiter

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