Al Zawahiri an Obama : „Allahu Akbar Mr. President“

PJMEDIA: Al Kaida äußert sich nach der Wahl zur politischen Landschaft

 Claudia Rosett, 7.11.2012

Während die Amerikaner über die Bedeutung der Wahl vom Dienstag debattieren, bringt  al Kaidas Aiman al Zawahiri seine eigenen Ansichten zur politischen Landschaft ein, auch zur ausgebrannten und verlassenen Ruine des diplomatischen Stützpunktes in Bengasi, der nicht von einem spontanen Mob, sondern – ja – von Terroristen heimgesucht wurde, von denen wenigstens einige Verbindungen zur al Kaida (haben). Sie können den Bericht, von meinem Kollegen Thomas Jocelyn, auf Long War Journal lesen,  in seinem Artikel „Zawahiri sagt Überfälle auf diplomatische Einrichtungen waren Niederlage für Amerika

UnglücklicherWeisesind Zawahiris Behauptungen hier, bei Weitem näher an der Realität als die zuckersüßen Worte der Kampagne des Präsidenten über eine zurückweichende Brandung des Krieges und eine al Kaida auf dem Rückzug.

Hier ein Auszug aus Jocelyns Artikel, eine lebensnotwendige Lektüre, da Amerika nicht nur immensen ökonomischen Probleme daheim, sondern tödlichen Bedrohungen im Ausland gegenüber steht. Er beginnt mit einem Zitat aus einer Audio Botschaft al Zawahiris, das sich auf Amerikas Schwäche bezieht:

 “ Sie sind im Irak besiegt und sie ziehen aus Afghanistan ab und ihr Botschafter in Bengasi wurde getötet und die Flaggen auf ihren Botschaften wurden in Kairo und Sanaa heruntergeholt und an ihrer Stelle wurden die Flaggen des Tawhid (Monotheismus) und Jihad aufgezogen,“ Zawahiri sagt, nach der Übersetzung die von der Seite Intelligence Group. 

„Nach ihren fortgesetzten Niederlagen, arbeiten sie mit Agenten im Hintergrund und Verrätern“, fährt Zawahiri fort. „Ihr Respekt ist verloren und ihre Macht ist verschwunden und sie wagen es nicht, eine neue Kampagne, wie die letzten im Irak und Afghanistan, zu führen.“ 

Mit al Kaida verbundene Extremisten wurden mit den drei Angriffen auf diplomtische Einrichtungen der USA in Verbindung gebracht, die Zawahiri erwähnt.

Es ist nicht klar, ob Zawahiri den Kommentar vor oder nach dem Eingang der Wahlergebnisse am Dienstag gemacht hat. Aber egal – wenn die derzeitige Regierung, nun in der sicheren zweiten Amtszeit, jetzt nicht eine grundlegende Kursänderung vornimmt und dabei   den amerikanischen Bürgern des Ausmaß der Bedrohung erklärt. Ein guter erster Schritt könnte sein, reinen Tisch zu machen und glasklar (zu machen) was in Bengasi geschah, was der Präsident genau wusste oder nicht und tat und wie er nun beabsichtigt, die Amerikaner zu versammeln, nicht herunterzuspielen und diesen Krieg um einen furchtbaren Preis zu verschleiern, sondern ihn zu gewinnen.

 

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